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Leibnitz‘ Rezept: Fehler minimieren –Entschlossener abwehren – Besser treffen

Vor der Partie gegen Pforzheim/Eutingen bleibt Linkshänder optimistisch

Alexander Leibnitz stammt aus Plankstadt, wohnt seit einiger Zeit in Schwetzingens Norden nur einen stärkeren Ballwurf weit weg von der Nordstadthalle, ist also ein „Kind von hier“. Der Hundeliebhaber fühlt sich als Drittliga-Handballer bei der HG Oftersheim/Schwetzingen im rechten Rückraum jetzt wieder so richtig wohl. Vor der heutigen Partie gegen die SG Pforzheim/Eutingen erzählt der „Wandervogel“ uns und unseren Lesern ein wenig über die Gründe, warum er nach seiner Jugend-Bundesligazeit bei der HG durch die erweiterte Kurpfalzzog. Der 24-jährige Linkshänder betrachtet auch den bisherigen Saisonverlauf, den er als noch nicht so dramatisch einschätzt und gibt einen kleinen Einblick auf das, was noch so ansteht.

Wie ging es bei Klein-Alex eigentlich mit dem Handball los?

Alexander Leibnitz: Das begann schon als kleiner Junge. Ich habe Fußball, Tischtennis, Judo und vieles mehr ausprobiert, aber Handball gefiel mir einfach am besten. Und somit ließ ich schnell das Experimentieren  mit anderen Sportarten. Bei der TSG Eintracht Plankstadt hatte ich schon früh die Möglichkeit, auch bei älteren Mannschaften mit zu trainieren und zu spielen – weil ich Linkshänder bin, war ich hierzu immer wilkommenJ. 

Was für Erinnerungen gibt es an die Jugendzeit?

Leibnitz: Da ist vor allem die badische Meisterschaft zu nennen. Aber auch die Teilnahme an internationalen Turnieren wie zum Beispiel in der Schweiz bei Lausanne sind mir sehr in guter Erinnerung geblieben. Dazu kamen die Maßnahmen mit der BHV-Auswahl, die Wettkämpfe mit ihr und die Einladung zur DHB-Sichtung.

Was waren dann so die Gründe für die jeweiligen Wechsel?

Leibnitz: Zur TSG Hassloch zog es mich, weil sich dort die Möglichkeit bot, 3. Liga, also ambitioniert weiter Handball zu spielen. Für den HSV Hockenheim sprach dann, dass ich dort Spielerfahrung sammeln konnte und mehr Verantwortung übernehmen musste. Dazu kam das gute Training mit Admir Kalabic. Der TSV Birkenau stellte dann einen Zwischenschritt in die BWOL dar, um die Saison drauf wieder in der 3. Liga mit der SG Leutershausen einzusteigen. Dort hatte ich die Chance, mich neben erfahrenen Spielern individuell weiterzuentwickeln und hochklassig aktiv zu sein.

Gibt es eine Geschichte zur Trikot-Wunschnummer 66?

Leibnitz: Bis ich nach Hockenheim kam, hatte ich immer die 6. Bei HSV war dann dieses Trikot schon von Tim Anschütz besetzt, so dass ich mir eine Alternative überlegen musste. Seitdem habe ich Gefallen an der 66 gefunden!

Wie ist das Gefühl jetzt wieder hier?

Leibnitz: Das Verhältnis zu den neuen, aber auch einigen alten Mitspielern, die ich ja von früher sehr gut kenne, ist von Beginn an sehr gut. Ich verstehe mich einfach mit jedem und freue mich auf jede Trainings- oder Mannschaftseinheit und auf jedes Spiel mit den Jungs. 

Wie ist die HG in die aktuelle etwas unangenehme Lage gerutscht?

Leibnitz: Noch stehen wir am Anfang der Runde und wir arbeiten gut im Training. Auch wenn es die letzten beiden Spiele nicht so gut gelaufen ist, weil wir unsere Fehler nicht wie besprochen in den Griff bekommen haben oder in der Chancenverwertung zu inkonsequent waren. Wir hatten zudem bei dem letzten Spiel in Horkheim sehr viele Spieler, die angeschlagen waren oder gar nicht mit dabei waren, da sie krank waren. 

Was werden die Mittel sein, um aus diesem Loch herauszukommen?

Leibnitz: Drei Dinge sollten die Grundlage sein. Wir müssen weiter daran arbeiten, unsere technische Fehler zu minimieren. In der Abwehr brauchen wir mehr Entschlossenheit. Und im Abschluss muss eine höhere Chancenverwertung her.

Der Ausblick auf das Spiel mit dem kommenden Gegner?

Leibnitz: Ich bin zuversichtlich, dass wir durch das Umsetzten unseres Konzepts und entschlosseneren Abschlüssen gute Chancen haben, das Spiel gegen Pforzheim/Eutingen für uns zu entscheiden. Außerdem stehen die Zuschauer in der Nordstadthalle immer hinter uns und pushen uns nach vorne.

HG Oftersheim/Schwetzingen – SG Pforzheim/Eutingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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