Lohn einer geschlossenen Mannschaftsleistung
Der dritte Anlauf war schließlich der erfolgreiche: Nach einer beeindruckenden Saison sicherten sich die Damen-Ib verdient den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Verbandsliga.
Lohn einer geschlossenen Mannschaftsleistung
Der dritte Anlauf war schließlich der erfolgreiche: Nach einer beeindruckenden Saison sicherten sich die Damen-Ib verdient den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Verbandsliga.
Mit nur sechs abgegebenen Punkten und einem bis zum letzten Spieltag spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem TSV Handschuhsheim bewies das Team über die gesamte Runde hinweg Konstanz, Zusammenhalt und Nervenstärke. Der entscheidende Sieg im letzten Saisonspiel gegen die HSG Bergstraße machte den Aufstieg schließlich perfekt und sorgte für einen emotionalen Abschluss eines hart erarbeiteten Weges zum sportlichen Ziel.
Dass dieser Erfolg keineswegs selbstverständlich war, zeigte bereits der Beginn der Saison. Nach einem größeren personellen Umbruch musste sich die Mannschaft zunächst neu finden. Einige Spielerinnen verließen das Team, gleichzeitig mussten die entstandenen Lücken geschlossen werden. Mit Lenja Müller, Lisa Fleig und Dina Grüssinger kamen Verstärkungen hinzu, die sich schnell in die Mannschaft einfügten. Gemeinsam mit dem bestehenden Kader entstand eine neue Dynamik, die dem gesamten Team zusätzlichen Schwung verlieh. Die deutlich höhere Trainingsbeteiligung und die spürbar gestiegene Intensität in den Einheiten waren Ausdruck dieser Entwicklung und legten den Grundstein für eine erfolgreiche Saison.
Die Mannschaft überzeugte dabei nicht nur mit spielerischer Qualität, sondern vor allem mit ihrer Geschlossenheit. Erfolge wurden gemeinsam erarbeitet, Rückschläge als Team verarbeitet und die Konkurrenz bis zum Saisonende auf Distanz gehalten. Lediglich drei Niederlagen musste die Mannschaft hinnehmen – eine Bilanz, die unterstreicht, wie konstant die Leistungen über die gesamte Runde hinweg waren.
Vorfreude auf eine dynamische Liga
Mit dem Aufstieg wartet nun eine neue Herausforderung. In der Verbandsliga trifft das Team auf einige bekannte Gesichter aus vergangenen Spielzeiten wie den TV Brühl und die TSG Weinheim-Oberflockenbach – Mannschaften, die bereits Badenliga-Luft geschnuppert haben. Insgesamt erwartet die HG eine dynamische Liga, in der nahezu alle Teams über Spielerinnen mit hoher individueller Qualität verfügen und taktische Variabilität eine noch größere Rolle spielen wird. Die Vorfreude auf diese neue Aufgabe ist innerhalb der Mannschaft deutlich spürbar.
Auch personell gibt es zur neuen Saison Veränderungen. Nach vielen Jahren im Trikot der HG verabschiedet sich Torhüterin Viktoria Lichtner und schließt sich dem TV Edingen an. Dort wird sie künftig zwischen den Pfosten stehen und sicherlich auch in den direkten Duellen eine wichtige Rolle spielen. Die gesamte Mannschaft bedankt sich herzlich für ihren langjährigen Einsatz und wünscht ihr für den sportlichen Neustart sowie für die kommende Saison alles Gute und vor allem Gesundheit.
Gleichzeitig kann sich das Team über Verstärkung aus den eigenen Reihen freuen. Sara Scalia und Swantje Rademacher, die in der vergangenen Saison trotz ihrer Doppelrolle als Jugendspielerinnen bereits wichtige Beiträge zum Erfolg geleistet haben, gehören nun fest zum Kreis der Aktiven Damen. Mit Mara Buhrke rückt eine weitere talentierte Nachwuchsspielerin in den Kader auf. In ihrem letzten A-Jugend-Jahr soll sie an den Aktivenbereich herangeführt werden; sie konnte mit ihrer Dynamik und ihrer hohen Laufbereitschaft bereits erste Ausrufezeichen setzen. Besonders erfreulich ist außerdem die Rückkehr von Lena Förste. Nach einer einjährigen Handballpause kehrt die defensivstarke Spielerin in den Kader zurück und wird der Mannschaft mit ihrer Erfahrung und Stabilität in der Abwehr zusätzliche Sicherheit geben. Dank des langjährigen Zusammenspiels mit vielen ihrer Mitspielerinnen findet sie sich nahtlos wieder ins Team ein.
Auch auf der Trainerbank gibt es Kontinuität: Moritz Dornseiff wird die Damen-Ib weiterhin als Trainer begleiten und gemeinsam mit Torwarttrainer Roger Magnus die Entwicklung der Mannschaft vorantreiben. Co-Trainer Luca Seitz wird sein Traineramt etwas reduzieren, dem Coaching-Team an seinen spielfreien Tagen jedoch weiterhin unterstützend zur Seite stehen.
Nach dem erfolgreichen Aufstieg gilt es nun, die Mannschaft Schritt für Schritt an das höhere Niveau der Verbandsliga heranzuführen und die positive Entwicklung der vergangenen Saison fortzusetzen.
Mit Blick auf die neue Runde zeigt sich Dornseiff optimistisch: „Wir müssen uns nicht verstecken. Spielerisch bin ich davon überzeugt, dass wir in der Liga eine Rolle spielen können. An der Effizienz und der Variabilität jeder Einzelnen müssen und werden wir weiterhin arbeiten. Vor allem wird es wichtig sein, sich situativ an die Herausforderungen anzupassen und so die individuelle Stärken unserer Gegnerinnen zu unterbinden.“
Nach dem verdienten Aufstieg möchte die Mannschaft auch in der Verbandsliga an ihre geschlossene Teamleistung anknüpfen. Die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben ist groß – und gemeinsam mit den treuen Fans im Rücken blickt das Team motiviert auf die Hallenrunde 2026/27.





