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HG-Hyäne

Nix für HeulsusenDie HG bekommt Zuwachs

Bulldoggen, Adler und Löwen; Bären, Haie, Hornissen – in deutschen Stadien und Sporthallen sind viele Tiere heimisch. In Zukunft erscheint ein weiteres auf der Bildfläche des Sports, das bislang eher im Verborgenen der Fans von Fuß-, Basket- und Handballern lebte und sich mancher Verunglimpfung erwehren musste: die Hyäne.

Dabei hat diese Tierart ihr schlechtes Image völlig zu Unrecht und es wird Zeit, sie zu rehabilitieren. Denn Hyänen sind bedroht und brauchen unseren Schutz. Die bekannteste Art, die Tüpfelhyäne, ist in vielen Teilen Afrikas bereits ausgestorben. Hyänen haben in der Natur eine wichtige Aufgabe. Sie sind Allesfresser und dienen gemeinsam mit Geiern als Gesundheitspolizei: Weil sie Kadaver beseitigen, helfen sie, die Ausbreitung von Seuchen und Krankheiten einzudämmen. „Die erfolgreichsten Jäger Afrikas“ können bei der Jagd Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erreichen. Hyänen „sind intelligent, liebevoll und formen komplexe soziale Bindungen, die denen von Primaten in nichts nachstehen“, heißt es in der Zeitschrift National Geographic.

Die Hyäne hat als „Maskottchen“ vor einiger Zeit erstmals bei den Jungs des HG-Drittliga-Teams das Licht der Handballwelt erblickt – und zwar als ironische Reaktion auf Tiermaskottchen, von denen es schon zahlreiche Versionen gibt. Die Hyäne war deren Antwort auf den Mainstream, denn die HG ist einzigartig und anders als andere Vereine. Schnell fasste die Hyäne auch bei den HG-Jugendteams Fuß. Und jetzt wird es Zeit, die Hyäne ins Rampenlicht zu ziehen. Dabei räumen wir mit Vorurteilen auf. Denn die Hyäne ist in Wahrheit (im Gegensatz zur Darstellung im „König der Löwen“)

  • intelligent und trickreich
  • fürsorglich und sozial
  • kampflustig
  • und sie hat ein großes Herz

Wer würde bezweifeln, dass diese Attribute auch für die HG-Akteure, jung und alt, zutreffen? Deshalb passt die Hyäne zu unserem Sport und sie passt zur HG.

Von der neuen Saison an werdet Ihr die Hyäne im HG-Umfeld entdecken: zunächst auf Fan-Artikeln und in den sozialen Medien. Unser Wunsch ist es, auch ein Maskottchen zu bekommen, mit dem wir die Herzen unserer jüngsten Fans erobern wollen, für das wir aber noch Sponsoren suchen. Doch Jammern bringt nichts. Also packen wir´s selbst an. Schließlich ist die Hyäne „nix für Heulsusen“.

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28. September 2020

Gemischte Eindrücke vom ersten Heimspieltag

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Gemischte Eindrücke vom ersten Heimspieltag

Bei der HG Oftersheim/Schwetzingen hinterließ der erste fast komplette Handball-Spieltag doch reichlich gemischte Eindrücke. Einigen Erfolgen, standen etliche, vor allem schmerzvolle Niederlagen oder ein Punktverlust gegenüber. Am Wochenende steigt dann auch die „Erste“ in den Drittliga-Spielbetrieb ein. Sie erwartet, bestens vorbereitet von ihrem Coach Holger Löhr, den HC Oppenweiler/Backnang (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen).

Erneut überrascht

Vom TSV Allach wollte sich die HG-Jugend-Bundesliga-Truppe vor heimischer Kulisse nicht wieder überraschen lassen. Doch kurz vor der Pause, dem 15:16 (28.) von Leon Haase wurden wohl alle guten Vorsätze über Bord geworfen. Über 15:20 und 20:28 ging es einer ernüchternden 26:35 (15:19)-Niederlage rasant entgegen. Am Samstag (16 Uhr) beim HC Erlangen, der mit 26:28 bei der SG Pforzheim/Eutingen den Kürzeren zog, soll es nun besser laufen. 

HG: Rabe, Grab; Beisel (1), Zaum, Merkel, Kern (4), Grimm, Zimprich, Trunk (5/3), Haase (8/3), Thüre, Fertig (7), Aslan (1).

Perspektivteam mit Heimsieg

Nach der knappen und nach eigener Meinung auch unverdienten Badenliga-Niederlage beim TSV Rot, zeigte sich die HG II gegen die SG Leutershausen II äußerst diszipliniert und siegreich. Sie bezwang den SGL-Unterbau mit 27:22 (14:10).  Besonders spielfreudig zeigte sich dabei Rückraumakteur Steven Beck, der auch mit daran beteiligt war, bis zur 20. Minuten einen ersten klaren Vorsprung herauszuwerfen (10:5). In der Folge wurde dieser Vorteil mal besser (25:19/54.), mal weniger effektiv (19:17/46.) über die Ziellinie gebracht. Nun steht schon an diesem Samstag  (20 Uhr), das erste Lokalduell beim Aufsteiger TV Eppelheim auf dem Programm.

HG: Steinbach (1), Fauerbach; Haase (1), Micke, Fendrich, Beck (9/1), Zemella (3), Lemke (2), Schmitt (2), Brand (7), Kruse, Seidenfuß, Redmann (2).

Damen unterliegen Saase

Eine klare Heimniederlage mussten auch die Frauen zur Kenntnis nehmen. Mit 24:33 (10:14) hatten sie gegen die HG Saase deutlich das Nachsehen. Da halfen auch 13 Treffer von Team-Managerin Saskia Zachert nicht. Der Gastgeber musste quasi vom Start weg einem Rückstand hinterherlaufen, der sich ab dem 7:7 (21.) unaufhaltsam vergrößerte. Nun hat das Team eine Woche länger Zeit, die Wunden zu lecken, ist über den anstehenden Feiertag spielfrei.

HG: Lamm; Kubach, Krezo, Förste (3), Magnus, Barthelmeß, Hilbert (3), von Beeren (1), Bosse (1), Zachert (13/6), Königsmann (1), Reißner (2), Aiello.

Ic Herren mit starker Abwehr

Eines der erfreulichen Ergebnisse kommt aus der Bezirksliga, wo die HG III mit 24:16 (11:11) die SG Walldorf beherrschte. Fast jeder steuerte mindestens einen Treffer bei – Christian Krumm und Noel Konrad besorgten den Rest. Jetzt geht es am Sonntag (18 Uhr) zur SG Schwarzbachtal nach  Meckesheim.

HG: D. Kreichgauer, Beck; Niesen, N. Lechler (1), Mergenthaler, Schuhmacher (1), Müller (1), Back (1), Mayer (1), Krumm (7/2), Carius (2), T. Kreichgauer (1), Konrad (6), Rösch (3). mj

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