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„Extremes Tempospiel ausbremsen“

Oftersheim/Schwetzingen könnte mit Sieg über Horkheim weiteren Boden gutmachen

„Nach unserem erfolgreichem Jahresauftakt wollen wir nun selbstverständlich auch positiv ins erste Heimspiel 2023 starten.“ Geht es nach dem Willen von Trainer Christoph Lahme sollen seine Drittliga-Handballer von der HG Oftersheim/Schwetzingen den Schwung aus dem Sieg bei der SG Köndringen/Teningen auch gegen den TSB Horkheim mitnehmen, auf dieser Leistung aufbauen.

Doch die Heilbronner stellen ein gänzlich anderes Kaliber da. Harsche mediale Kritik hingegen mussten die Südbadener nach ihrer Niederlage gegen die HG hinnehmen. Köndringen/Teningen sei ohne Glauben an die eigene Stärke titelte die Badische Zeitung in Freiburg.  Der „chancenlose“ Auftritt sei ein „Rohrkrepierer“ gewesen. „Das war eine ganz schwache Abstiegsvorstellung“, wird SG-Trainer Michael Schilling zitiert. „Das war ein Klassen- und Qualitätsunterschied.“

Doch jetzt kommt mit Horkheim, trotz letzter 34:38-Niederlage gegen Kornwestheim, die die Stimmung am mittleren Neckar spürbar dämpfte, der Fünftplatzierte, nur drei Zähler vom Spitzentrio entfernt. Erklärtes Ziel für TSB-Coach Dragos Oprea ist jedoch, nicht ins Mittelfeld abzurutschen. Eine weitere Pleite nun in der Kurpfalz passt dabei überhaupt nicht in sein Szenario. „Es wäre fatal, wenn man sich darauf ausruht, dass es bis jetzt gut gelaufen ist, dass wir nicht in Abstiegsgefahr kommen.“

Ins Mittelfeld würde die HG indes gerne vorstoßen, den Abstiegsplätzen weiter entrinnen. „Um dabei zu bestehen, geht es für uns darum, das extreme Tempospiel der Horkheimer in erster, zweiter und dritter Welle auszubremsen und den Positionsangriff ständig zu unterbrechen.“ Lahme hat recht klare Vorstellungen wie seine Truppe am besten agieren sollte. Und insbesondere würde er gerne die Wirkungskreise der TSB-Rückraumakteure Mönch, Neudeck und Zerweck eingeengt sehen. „Wir müssen sie ständig stören und nerven.“

Diese Partie ist gleichzeitig ein guter Test für nachfolgende Herausforderungen. Schließlich geht es für Oftersheim/Schwetzingen bis Rundenende fast nur noch gegen Mannschaften, die im Klassement vor ihr rangieren. Einzig die Partie gegen Neuhausen auf den Fildern im März sollte unter anderen Vorzeichen stehen.

HG Oftersheim/Schwetzingen – TSB Horkheim (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

Bild: Lutz Rüffer

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