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Dem Favoriten erwartet unterlegen

Regionalliga Frauen: HG wehrt sich in Göppingen tapfer.

Dass ein Handball-Spiel unter ungünstigen Voraussetzungen stattfindet, dass die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen eher gering ist, heißt noch lange nicht, dass es gleich “abgeschenkt” wird. So beim Frauen-Regionalliga-Team der HG mit seinem Auftritt beim Co-Tabellenführer FA Göppingen II. Die Niederlage mit 24:32 (11:17) war nicht unerwartet, doch hätten einige Phasen der Partie auch anders verlaufen können.

Das geschrumpfte – und im Spielverlauf weiter dezimierte – Team wehrte sich tapfer, vermochte einige Abschnitte durchaus ausgeglichen oder gar zu seinen Gunsten zu gestalten. An einen Punktgewinn oder gar Sieg war aber früh nicht zu denken, nur vage zu hoffen. Denn der Favorit hatte gleich den etwas zähen Auftakt in seinem Sinne entschieden (7:3/15.). Dann blieb sein Gast ihm auf den Fersen (13:10), wurde aber vor der Pause noch einmal in seine Schranken gewiesen. Jener Vorsprung sollte dann auch danach weitgehend Bestand haben (26:21/51.), wurde nur final moderat erhöht.

Die Kurpfälzerinnen hatten als kleinen Ersatz für ihre Ausfälle eine Überraschungspersonalie auf dem Spielberichtsbogen. Helena Bertele kehrte nach ihrem halbjährigen Ausflug zur HSG Bensheim/Auerbach zurück. Dafür war Britta Miltner im zweiten Durchgang gar nicht mehr einsatzfähig. „Sie hatte heftigen Bodenkontakt gehabt und das Knie schwoll deutlich an“, hatte Trainer Carsten Sender zu vermelden. „Davor hat sie sehr stark gespielt. Aber ohne Verletzung geht es bei uns scheinbar nicht.“

Schnell war ihm an der Bank indes klar, wie die Partie laufen wird, absolut nicht unvorbereitet. „Wir haben den Göppinger Spielstil gesehen, den wir im Training analysiert hatten: Schnelles Umschalten nach Fehlern, kompromissloses Eins-gegen-eins und alle Spielerinnen mit hohem Niveau. Und wir waren in der Abwehr in einigen Phasen wirklich hellwach und organsiert, die Torhüterinnen beide in guter Form. Doch wir konnten nicht immer effektiv umschalten“, musste er einigen Möglichkeiten nachtrauern, die die Begegnung vielleicht offener hätten ablaufen lassen.

„Überhaupt hat unser Angriff noch absolutes Entwicklungspotenzial. Wir verlieren dreimal in Überzahl, technische Fehler bleiben ein stetiger Begleiter und unsere Wurfeffizienz reicht nicht für dieses Niveau der Liga. Daher konnten wir auch nie den Sieg des Spitzenteams gefährden. Außerdem fehlt uns Julika Fath sehr…“, weiß Sender um die Defizite seiner Mannschaft. Positiv bewertete er es, dass Line Patzschke nach Krankheit erste Einsatzzeiten bekam. Eine Option auf die Zukunft.

HG: Giehl, Myrianidou; Sender, Racky (2), Bertele (3), Li. Magnus (2), Zachert (9/4), Le. Magnus (2), Jung, Patzschke, Miltner (3), Hielbig (3/1).

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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