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Gegen “Bruck” unter Druck

3. Liga: Am Samstag kann es gegen das Tabellenschlusslicht nur ein Ziel geben.

Die Drittliga-Saison neigt sich bei den Handballern der HG Oftersheim/Schwetzingen noch lange nicht ihrem Ende entgegen. Aber die Lage ist prekär und wendet sich auch nicht gerade mit großen Schritten einem besseren Abschluss zu. Und jetzt steht – es muss leider so geschrieben werden – das absolute Kellerduell an. Der Vorletzte, die Kurpfälzer, haben das Schlusslicht TuS Fürstenfeldbruck zu Gast.

Ebenso ist HG-Coach Christoph Lahme der Ernst der Lage schon lange bewusst, umso mehr, da sich manche äußere Umstände ändern. „Auch am letzten Wochenende wurden keine Abstände zu Nicht-Abstiegsplätzen verringert, sondern eher vergrößert. Jeder im Team weiß, dass wir, egal wie, Punkte benötigen und gegen ,Bruck‘ keine liegen lassen dürfen.“

„Druck gehört dazu“

Dies baut natürlich einen gewissen, nicht unbedingt kleinen Druck auf. Der entspringt den eigenen Reihen, aber sicherlich auch der Publikumserwartung. Für den Trainer ist dies das kleinere Problem: „Das gehört eben dazu. Aufgegeben wird definitiv nicht. Wir wollen uns von Training zu Training aus der Misere ziehen und jedes Spiel als Endspiel wahrnehmen.“ Dabei geht es primär nicht darum, gegenüber den Bayern den Abstand zu vergrößern, sondern jenen nach vorne nicht weiter anwachsen zu lassen.

Fünf Zähler sind es, die auf den ersten sicheren Klassenerhaltsrang fehlen. Und dieser begehrte Platz wird aktuell und äußerst überraschend von der Kooperation der SG Leutershausen und des TVG Großsachsen eingenommen, von Saase³Leutershausen. Auf eine von anderen Seiten ins Spiel gebrachte Relegation der Tabellen-14. sollte eher nicht gesetzt werden. Die käme nur zustande, wenn sich in einem oder mehreren der zwölf Regionalligabereiche Deutschlands keine aufstiegswilligen Mannschaften finden würden. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus.

Fehlender Spielrhythmus?

Die selbsternannten „Panther“ aus Münchens Vorstadt haben im Januar schon drei Partien absolviert, bekamen von Erlangen II deutlich ihre Defizite aufgezeigt (29:40), sendeten bei Köndringen/Teningen ein Lebenzeichen (33:33) und waren auch, trotz gewisser schmerzlicher Ausfälle, im Heimspiel gegen Neuhausen auf den Fildern fast gleichwertig (31:33).

Oftersheim/Schwetzingen indes hatte letztes Wochenende ausgesetzt. Ob seinem Team nun der Spielrhythmus fehlt, lässt Lahme offen. „Das kann ich momentan schwer bewerten. Hinsichtlich einiger erkrankter Spieler auf unserer Seite kam die Pause zum rechten Moment. Hier hoffen wir, dass wir das Schlimmste jetzt überwunden haben und am besten bis zum Ende der Runde wenig bis gar nichts mehr hinzu kommt.“ Dafür wünscht er, dass es allen Anhängern und Interessierten am HG-Handball trotz der überall grassierenden Erkältungs- und Influenzawellen gut geht, und sie auch im neuen Jahr zum ersten Heimspiel 2026 möglichst zahlreich erscheinen und seiner Mannschaft als achter Mann den Rücken stärken werden.

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Fürstenfeldbruck (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Starke Mannschaftsleistung

Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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