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“Ich will immer ein Mehrwert sein”

3. Liga: Linksaußen Mungkorn Nauß will heute Abend gegen Fürstenfeldbruck „mit den Fans im Rücken gewinnen.“

Manche Handballer, nicht nur beim Drittligisten HG Oftersheim/Schwetzingen, stehen weniger im Rampenlicht als andere, sind aber dennoch meist unverzichtbar, auch heute in der Begegnung mit dem TuS Fürstenfeldbruck. So Mungkorn Nauß auf der Linksaußenposition, das Backup für den meist gesetzten Max Barthelmeß. Doch wenn dieser eine Pause braucht, eine Zeitstrafe kassiert oder schlimmstenfalls, was keiner hofft, krank oder verletzt ausfällt, muss die Zweitbesetzung von jetzt auf 100 sofort bereit sein.

So war es auch, als Nauß kurz vor Ende der letzten Saison diesen Platz angetragen bekommen hatte und seitdem fest zum Kader der „Ersten“ gehört. Und Spielanteile hatte er auch von Beginn an. „Das war natürlich ein geiles Gefühl“, beschreibt der mittlerweile 20-Jährige seine Überraschung. „Man arbeitet ja genau darauf hin im Training, um irgendwann diese Chance zu bekommen. Und wenn sie dann kommt, willst du sie nutzen. Ich hab mich einfach sehr gefreut.“

Er erzählt auch in Stichworten die Story seines Hintergrundes, hat schon einiges erlebt und an Erfahrung gesammelt: „Ich bin in Thailand geboren, wurde 2009 adoptiert und kam nach Deutschland. Kurze Zeit später stand ich auch schon das erste Mal in der Halle. Zum Handball kam ich durch meinen Papa, er war selbst Handballer und ist auch heute noch Trainer. Meine ersten Jahre Handball spielte ich beim TV Sinsheim, C-Jugend bis B-Jugend bei den Rhein-Neckar-Löwen, erstes Jahr A-Jugend beim TV Bittenfeld und seit meinem zweiten Jahr A-Jugend bin ich bei der HG.“

Den jungen Spielern in einer Mannschaft – egal wo – obliegen in der Regel manche Aufgaben, wie das Bällesäubern vor einem Spiel. Aber das belaste ihn kaum. „Ich empfinde es nicht als schlimm. Das gehört dazu. Jeder, der nicht mehr zu den ,Youngstern‘ zählt, war mal in der gleichen Situation. Die Dienste nebenher sind halt Teil des Weges.“

Teil seines Weges bei der HG ist auch, dass er zweigleisig fährt, weiterhin Einsätze im Verbandsliga-Trupp absolviert. „Ich würde nicht sagen, dass ich deshalb gespalten bin. Ich fühle mich in beiden Teams wohl. Letztes Jahr war ich noch fest in der Ib, viele Jungs dort kenne ich gut. Ich will für beide Mannschaften ein Mehrwert sein, egal wo ich gerade gebraucht werde.“

Ausgerechnet auswärts in Fürstenfeldbruck fehlte Nauß damals, brauchte seinerseits einen Ersatzmann. Umso mehr brennt er auf das Match heute Abend. „Im erfolgreichen Hinspiel war ich leider verletzt und konnte nur im Livestream zuschauen. Aber selbst durch den Bildschirm habe ich gemerkt, wie viel Energie und Emotion in jeder Aktion steckte, bei jedem Zweikampf und jedem Tor. Wenn wir diese Intensität wieder auf die Platte bringen, auf unsere Stärken vertrauen und die Fans hinter uns haben, werden wir die Partie gewinnen.“

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Fürstenfeldbruck (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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