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A2 beschenkt sich selbst zur Weihnachtspause mit Sieg über Schriesheim

Ein deutlich verbessertes Auftreten im letzten Spiel vor der Weihnachtspause und dem zugleich ersten Rückrundenspiel in der Badenliga bescherte der männlichen A2-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen ein deutliches 27:20 (16:10) Endergebnis, und somit den vierten Tabellenplatz noch vor dem direkten Konkurrenten und Gegner dieser vorläufig letzten Partie, dem TV Schriesheim.

Obwohl die letzten Trainingseinheiten eher durchwachsen waren (Krankheitsausfälle, schulische/berufliche Verpflichtungen, etc.), war in diesem Spiel nichts davon und auch nichts mehr von der Schlappe gegen die ASG Heidelberg/Leimen zu spüren. Die ersten paar Spielminuten waren zwar etwas holprig, doch die Hausherren hatten noch aus dem Hinspiel, das trotz Aufholjagd denkbar knapp mit einem Tor verloren ging, eine kleine Rechnung offen und starteten zielsicher mit einem 4:0-Lauf, bis die Gäste den ersten Treffer durch ein Siebenmeter-Tor erzielten (4:1/7.). Nur zwei Minuten später nahm der gegnerische Verantwortliche die erste grüne Karte beim Stand von 7:2 für die HG.

Insbesondere in der ersten Spielhälfte zeigte sich die Abwehr deutlich verbessert und machte es dem zwischen den Pfosten stehenden Dario Lang leicht, sich in Szene zu setzen. So stand zur Halbzeit ein richtungsweisendes 16:10 für die Heimmannschaft auf der Anzeigetafel der Nordstadthalle. Besondere Durchschlagskraft und Einsatz zeigte vorne wie hinten Simon Drees und übernahm immer wieder Verantwortung. Er steuerte nicht nur zehn Treffer bei, sondern war einer der ersten hinten in der Abwehr und fischte mehrmals einen Tempogegenstoßversuch der Gäste aus der Luft.

Die zweite Halbzeit brachte leider zunächst ein paar Ballverluste und Unsicherheiten im Angriff, aber auch vor allem in die Abwehrformation, wodurch Schriesheim gefühlt noch einmal Fahrt aufnehmen konnte. Näher als bis auf fünf Tore kamen die Gäste von der Bergstraße jedoch nicht mehr heran. Auch, weil Nils Bräunling, in der zweiten Halbzeit das HG-Tor hütend, immer besser ins Spiel fand und etliche Rückraumwürfe entschärfte. Das 24:16 (48.) war nicht nur der Spielstand mit der größten Tordifferenz, es war zugleich auch die Vorentscheidung. Die HG-Jungs ließen nichts mehr anbrennen und siegten verdient und deutlich mit 27:20. Danke an dieser Stelle auch den beiden B-Jugendlichen Fabian Menz und Julian Baumhauer, die ausgeholfen und ihren Teil an dem Sieg beigetragen haben.

“Wir freuen uns auf mehr im neuen Jahr”, blickt das Trainertrio voraus und so wünscht das gesamte Team (Trainer, Spieler und Betreuer) der männlichen A2 allen Eltern, Zuschauern, Freunden, Sponsoren, Familien aber auch allen gegnerischen Mannschaften sowie Schiedsrichtern ein gesundes und fröhliches Weihnachtsfest und einen schwungvollen Start in das Jahr 2023.

HG: Lang, Bräunling, Sander, Kiesel, Stricker (2), Oschatz (2), Menz (1) Betz (2), Pflaumbaum (1), Drees (10), Baumgärtner (3), Villa Apps (3), Plettenberg (3/3), Baumhauer. do

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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