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HG gewinnt BSB.Zukunftspreis 2025

Die HG zählt gemeinsam mit ihrem Stammverein TSV Oftersheim zu den Gewinnern des BSB.Zukunftspreises 2025 des Badischen Sportbunds.

Bei der Preisverleihung im Rahmen des 33. Sportbundtags des BSB Nord in Wiesloch nahmen HG-Jugendvorstand Markus Barthelmeß, die Projektleiterin des inklusiven Handballprojekts „HG-Unified-Hyänen“, Petra Frank, und der FSJler des TSV Oftersheim, Noah Menger, den Preis stolz entgegen.

Die HG erhielt den Zukunftspreis für das im vergangenen Jahr im Rahmen der HGenda 2030 entwickelte innovative Programm „HG-Chancenplus“. Mit diesem Zukunftskonzept unterstützt die HG ihre jungen Sportlerinnen und Sportler nicht nur auf dem Spielfeld, sondern greift auch allgemeine gesellschaftliche Herausforderungen auf. Dazu zählen u.a. die Klimakatastrophe, der Fachkräftemangel und die Chancengleichheit. Hier arbeitet die HG eng mit den Partnern ihres Netzwerkes zusammen und unterstützt die Jugendlichen bei der Berufsorientierung, bei der Suche nach Praktikums-, Ausbildungs- und Studienplätzen.

Auch Chancengleichheit für Menschen mit Handicap ist Teil des Programms. Hier hat die HG bereits im Herbst 2022 die inklusive Unified-Mannschaft ins Leben gerufen. Alle zwei Wochen bietet die HG Menschen mit Handicap eine Chance zur Teilhabe im Sport.

Für Jugendvorstand Markus Barthelmeß ist die Auszeichnung Lohn für die ganzheitliche Jugendarbeit. Das Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro soll „unserer weiteren konzeptionellen Ausrichtung des Programms HG-Chancenplus zugutekommen“. Petra Frank findet, die Initiative sei „vergleichbar mit einem Lebensbaum. Die Wurzeln sind unsere Ressourcen, der Stamm unsere Stärken und die Äste unsere Ziele und Visionen. Stück um Stück wächst das Programm wie ein Baum und muss gepflegt werden.“

Gemeinsam mit Barthelmeß und FSJler Noah Menger, der sein freiwilliges soziales Jahr noch bis Mitte August beim TSV absolviert und maßgeblich an der praktischen Umsetzung des Programms beteiligt ist, ist sich Frank einig, für die Weiterentwicklung von „HG-Chancenplus“ am Ball zu bleiben.

Neben der HG/TSV gehören die Spvgg 1920 Oberhausen e. V. und der TSV Jöhlingen 1890 e.V. zu den Gewinnern des BSB.Zukunftspreises, der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen wurde. Ausgezeichnet wurden laut Sportbund „drei Vereine, die mit innovativen, mutigen und nachhaltigen Konzepten auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren – sei es in den Bereichen Soziales, Ökologie oder demokratische Mitgestaltung“. Rund 50 Bewerbungen der neun Sportkreise im BSB Nord waren eingegangen.

Der BSB hat über die drei Gewinnervereine jeweils ein Video gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=o-EqU8q7rzQ

Oder unter: https://www.badischer-sportbund.de/service/wettbewerbe/bsbzukunftspreis/bsbzukunftspreis-2025/

Bild:

Nahmen aus den Händen des Präsidenten des BSB Nord, Gert Rudolph (links), die Siegerurkunde für den BSB.Zukunftspreis 2025 entgegen: Markus Barthelmeß (rechts), Noah Menger (2. von rechts) und Petra Frank (4. von rechts). Bild: H. Pfeifer/BSB

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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