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„Wollen unangenehmer Gegner sein“

HG II will Viernheim ärgern und gewinnen

Nicht nur in den oberen Spielklassen fliegen wieder die Handbälle, es wird auch wieder im Ländle (Oberliga) und im badischen (Badenligen bis Bezirke) verteidigt und geworfen.

Die zuständigen Verbände haben schon an Silvester wissen lassen, dass die Saisonunterbbrechung wie verkündet zum Jahresende ausläuft und das Rundengeschehen planmäßig fortgesetzt werden soll. Erste größtenteils verlegte Begegnungen, dabei mit Beteiligung des TV Eppelheims, wurden am letzten Wochenenden bereits absolviert.

In der Männer-Badenliga erwaretet die HG Oftersheim/Schwetzingen II nun den TSV Amicitia Viernheim, der ihr am dritten Spieltag eine schmerzliche 19:29-Auswärtsniederlage zugefügt hatte. Doch seitdem, mit dem kleinen Manko bei Nachbarn TSG Eintracht Plankstadt mit einem Tor Differenz unterlegen gewesen zu sein, stand die „Ib“ immer auf der Siegerseite. Kein Wunder, dass Trainer Julian Zipf die dann folgende Spielaussetzung sowie die folgende Weihnachtspause ein wenig bedauert. „Wir waren da gut drauf. Diese Unterbrechung kam für uns zur Unzeit.“ Da findet er ähnliche Worte wie sein „Co“ Christoph Lahme, der es genauso auch für die A-Jugend-Bundesliga-Truppe umschriebt, der er vorsteht.

Doch nachtrauern gilt nicht. „Wir waren nicht nur gut drauf, wir sind auch immer noch gut drauf und wir haben gut trainiert“, strahlt Zipf Zuversicht aus. Schließlich ginge es  nun in ein Heimspiel und diese wurden bislang alle gewonnen. Und das soll nach dem Willen der Hausherrenmannschaft auch so bleiben. „Wir wollen Viernheim gegenüber unangenehm auftreten.“ Da spielt es für den Jung-Coach auch keine große Rolle, dass die Hessen aktuell gemeinsam mit Plankstadt den zweiten Rang in der Nordgruppe der Badenliga belegen. Mit einem Sieg würde die HG schließlich punktemäßig gleichziehen. Und Rückraumspieler Lahme bekräftigt noch einmal, wie unangenehm er und sein Mitstreiter besonders vor heimischem Publikum seien: „Keiner hat Bock gegen uns in Oftersheim zu spielen.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen II – TSV A Viernheim (Sonntag, 16.30 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)

Bild: Lutz Rüffer

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Starke Mannschaftsleistung

Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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