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Mission Wiederaufstieg kein Selbstläufer

Handball-Oberliga: Namhafte Gegner warten auf Oftersheim/Schwetzingen

Jetzt hat es die HG Oftersheim/Schwetzingen nun doch erwischt. Sie muss den bitteren Gang aus der hadballerischen Drittklassigkeit in die baden-württembergische Oberliga antreten. Und dort wird sie auf viele alte Bekannte treffen.

Beim früheren und nun wieder kommenden Weggefährten TVG Großsachsen wurde für die abgelaufene „Mammutsaison“ in der BWOL besonders das Fehlen der Derbys auch für eine finanziell etwas unerfreuliche Runde (geringer Zuschauerzuspruch) verantwortlich gemacht. „Die kürzeste Anfahrt mit 70 Kilometern hatte der TV Knielingen. Ein Umstand, der es dann auch Gästefans schwierig machte, mit an die Bergstraße zu kommen. Gleiches gilt für die Saasemer Fans, die teilweise weitere Anfahrten hatten, als zu Drittliga-Zeiten.“

Die abgelaufene Runde mit 18 Mannschaften sei für ein Amateurteam fast nicht zu bewältigen gewesen, heißt es von dort auch. In der kommenden Saison werden es aber wieder genauso viele sein. Nach zahlreichen Beschwerden aus den Reihen der Oberligisten soll deshalb 23/24 zunächst in zwei Staffeln gespielt werden. Nach einer Vorrunde (einfach oder doppelt ist noch unklar) werden dann eine Aufstiegs- und eine Abstiegsgruppe gebildet. Die detaillierte Ausgestaltung wurde allerdings noch nicht kommuniziert.

Karte: fibas

Acht Teams verlassen nun die aktuelle gerade beendete Oberliga. Sechs kehren in ihre noch existenten Landesbereiche zurück (Konstanz II mit 13 Siegen), Wolfschlugen, Knielingen, Weilstetten, Altenheim, Steißlingen), zwei werden sich in der Drittklassigkeit bemühen (TGS Pforzheim und VfL Waiblingen). Mit nun der HG Oftersheim/Schwetzingen sind dort die südbadischen Mannschaften SG Köndringen/Teningen, TV Sandweier und TV Willstätt gestrandet. 

Dies allein sind für ein mögliches Projekt Wiederaufsteig gewaltige Hindernisse, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Und das sind  nicht die einzigen Hürden. Hinter Meister Pforzheim und seinem Vize folgen dichtauf Plochingen, Bittenfeld II, Heiningen und Söflingen, die bis vor wenigen Spieltagen allesamt dick mit in der Aufstiegsverlosung drin waren. Da fehlte zu dieser Zeit jeweils nur einer oder zwei Punkte bis ganz vorne. 

Das Mittelfeld wurde dann von Großsachsen angeführt, dahinter Blaustein, Schwäbisch Gemünd, Neuenbürg, Herrenberg und Weinsberg. Neu hinzu kommen der badische Meister SG Heidelsheim/Helmsheim, der TuS Schutterwald aus dem Südbadischen sowie Ostfildern und Deizisau. Sportlich klingt es nach einer sehr anspruchsvollen Aufgabe. Und es werden erneut zwei Aufsteiger und vermutlich auch sechs Absteiger gesucht. mj

Bild: Lutz Rüffer

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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