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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

„Jeder von uns gibt 100 Prozent fürs Team“

Max Barthelmeß und die HG Oftersheim/Schwetzingen erwarten Plochingen

Die HG Oftersheim/Schwetzingen ist eine gestandene Drittliga-Mannschaft. Umso ernüchternder verlief der Saisonauftakt: Zwei Spiele und 0:4-Punkte sind nicht die Ausbeute, die sich die Handballer nach der langen Vorbereitung erhofft hatten.

Linksaußen Max Barthelmeß sagt: „Wir wussten, dass es für uns eine harte Runde werden würde. Wir stehen aber nicht unter Druck. Wenn wir unsere Leistung abrufen, dann werden wir auch wieder punkten.“ Besorgniserregend ist die Ausbeute auch deswegen noch nicht, weil noch viele Spiele bevorstehen. Außerdem haben auch andere etablierte Teams Probleme, wie zum Beispiel TGS Pforzheim und VfL Pfullingen.

Nun steht am Samstag das Heimspiel gegen den TV Plochingen an (Spielbeginn: 19.30 Uhr). Die Fils-Neckartäler haben ihrem Gastgeber aber eines voraus: Zum Auftakt hatten sie bei Balingen-Weilstetten II mit 30:29 hauchdünn die Nase vorne. Beim Heimspiel gegen die Rhein-Neckar-Löwen II hatten sie allerdings mit 32:37 das Nachsehen. Bedeutet: 2:2-Zähler nach zwei Partien. Mit dem Club aus Schwaben hatte Oftersheim/Schwetzingen erst zweimal das Vergnügen. In der Oberliga-Runde 2015/16 siegte jeweils die Heimmannschaft.

Im Vergleich zur Vorsaison musste Plochingen fünf Mann ziehen lassen und durfte vier neue Spieler begrüßen. Es sei eine gute Mischung aus erfahrenen und talentierten Spielern, meinte das Trainerteam um Michael Schwöbel. Erfahrung bringen Torhüter Felix Beutel (HC Oppenweiler-Backnang) und Jannik Hausmann (HBW Balingen-Weilstetten) mit. Für den jugendlichen Aspekt stehen Linkshänder Maximilian Hejny (Rhein-Neckar Löwen) und Spielmacher Yannik Leichs (TSB Schwäbisch Gmünd), die von Plochingens Kooperation mit Frisch Auf Göppingen profitieren.

Personaldecke keine Ausrede

Der HG würde eine solche Zusammenarbeit mit einem Bundesligisten sicher auch helfen, um die personellen Probleme zu lösen. Bei der 21:27-Niederlage bei der HSG Konstanz II konnte Trainer Holger Löhr zumindest auf Yessine Meddeb zurückgreifen. Der Linkshänder von den Eulen Ludwigshafen ist mit einem Doppelspielrecht ausgestattet, hatte in der Vorbereitung allerdings nicht bei der HG mittrainiert. Deswegen konnte er dem Offensivspiel nicht so viele Impulse geben.

Für Barthelmeß ist die dünne Personaldecke aber keine Ausrede: „Natürlich fehlen uns die einfachen Tore aus dem Rückraum, aber innerhalb der Mannschaft spielt die dünne Personaldecke keine Rolle. Wir spielen mit den Spielern, die wir haben, und jeder von uns gibt 100 Prozent für das Team.“ Und das wird auch nötig sein, um die Punkte in der Nordstadthalle zu behalten. Barthelmeß weiter: „Da kommt ein starker Gegner zu uns. Es wird mit Sicherheit ein spannendes Duell. Wir werden alles geben, um die ersten zwei Punkte zu holen.“

Aber was muss besser laufen als zuletzt? Barthelmeß hat ein Rezept: „Wir haben bisher zu viele technische Fehler gemacht und in der Abwehr hat die Abstimmung nicht so gut geklappt. Da müssen wir uns verbessern.“ Daran hat Löhr in dieser Trainingswoche gearbeitet. Auch der Trainer weiß: „Jeder muss bereit sein. Wir müssen unser Leistungsmaximum abrufen, ansonsten wird es eine extrem schwere Saison.“ mjw/mj

© Schwetzinger Zeitung, Freitag, 16.10.2020

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