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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

HG kassiert zu viele Konter

In der Jugend-Bundesliga Handball musste die HG Oftersheim/Schwetzingen einen weiteren Rückschlag verkraften. Ihr Gastgeber TSV Bayer Dormagen trug mit 41:29 (22:15) den Sieg davon und rückt damit vorerst auf Rang 2 der Meisterrunde 1.

Oft heißt es, dass das Defensivverhalten entscheidend sei für einen Spielausgang. Doch die HG-Deckung präsentierte sich im ersten Durchgang durchaus auf Augenhöhe mit jener der Hausherren. Beide Abwehrreihen boten dem Gegner ausreichend Spielraum, sich zu entfalten. Dabei zeichneten sich die badischen Torhüter noch mit einigen Paraden bei Gegenstößen und Freien aus.

Es war die Angriffseffizienz, die den großen Unterschied ausmachte. Einige schlampige Pässe oder Fangfehler hier, Lattentreffer, Pfostenschüsse oder ein paar halbherzige Würfe da, ohne die rechte Entschlossenheit vorgetragen, kennzeichnete oft bei Oftersheim/Schwetzingen das Geschehen. „Dadurch bekommen wir (schon wieder) circa zehn Konter alleine in Halbzeit 1“, rechnete Coach Christoph Lahme vor und kritisierte erneut: „Wir halten uns nicht an Absprachen.“

Konsequenter war das Abschlussverhalten der TSV-Riege, aus dessen Kader drei Spieler für den kommenden Regionallehrgang der U-19-Nationalmannschaft nominiert wurden. Im Schnitt gerieten die Kurpfälzer praktisch alle sechs Minuten mit einem Tor Differenz mehr in Rückstand.

Es folgte ein intensives Briefing in der Kabine während der Halbzeitpause. Doch nach dem Seitenwechsel war von großem Aufbäumen nicht viel zu sehen. Co-Trainer Justin Hahne griff recht schnell zur Timeoutkarte und redete eindringlich auf seine Männer ein (27:17/37.). Der Erfolg dieser Ansprache bis zu seiner nächsten Auszeit (38:25/56.) blieb relativ begrenzt. Noch einmal forderte er mehr Engagement ein. Ein größeres Debakel wurde dadurch wohl vermieden.

Lahme summiert auf: „Wir sind momentan völlig von der Rolle, was wir mit dem Abpfiff angefangen haben, aufzuarbeiten. Für gilt es, schnellstmöglich die Köpfe frei zu bekommen und wieder unseren Handball zu spielen.“ mj

HG: Rabe, Sommer; Antritter (5), Kuhlee (6), Auth (3), Schmid (3), Seitz (3), Winkler (1), Kirchner (1), Maurer (1), Merkel (4), Köser, Zimprich (2), Löffler.

Bild: Lutz Rüffer

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Starke Mannschaftsleistung

Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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