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Bessere Ausgangslage mit „rabenschwarzer“ Phase verpasst

Jugend-Bundesliga Handball: HG unterliegt 25:29 in Burgdorf

Gut zehn Minuten der Unachtsamkeit, zehn Minuten des Nachlassens reichten aus, die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwertzingen ins Hintertreffen geraten zu lassen. Im Viertelfinal-Hinspiel um den DHB-Pokal unterlag sie dem TSV Burgdorf mit 25:29 (10:11). Eine gute Ausgangslage für die Rückpartie sieht anders aus, aussichtslos ist die Situation aber bei weitem auch noch nicht.

Eines hatten beide Kontrahenten schon im Vorfeld gemeinsam – sie müssen andauernd aus verschiedenen Gründen ihre personelle Ausrichtung den aktuellen Gegebenheiten anpassen. HG-Trainer Christoph Lahme hatte ausgemacht: „Das Burgdorfer System hängt stark vom Personal ab. Das gilt für die Deckung genauso wie für den Stil im Angriff. Da müssen unsere Spieler schon genau darauf achten, wer gerade im Einsatz ist.“ Diese Vorgabe fand auch weitgehend ihre Anwendung. „Wir hätten mit einer Führung in die Pause gehen können. Leider verpassten wir es, ein paar Nadelstiche zu setzen. Taktisch haben die Jungs unseren Plan gut umgesetzt“, meinte Lahme weiter.

 Nur eben nach der Pause, als die Kurpfälzer plötzlich mit 14:19 ins Hintertreffen gerieten, war der Wurm drin, was aber auch wieder einmal mehr am Abschlussverhalten festzumachen war. Diese unangenehme Zeitspanne bezeichente Lahme später als „rabenschwarz. Da waren wir nicht mehr auf der Höhe“. Diesem Rückstand rannten die HG-Jungs dann bis zum Ende hinterher.

Burgdorfs Coach Vincent Marohn legte hingegen vor: „Wir haben gelernt, auch mit der nicht immer einfachen Personalsituation umzugehen. Mit Oftersheim/Schwetzingen empfingen wir einen unangenehmen Gegner, aber ich glaube, dass wir die höhere Qualität haben.“ Es sei die erwartete „knackige Aufgabe gegen eine körperlich robuste Mannschaft, mit einer intensiven Verteidigung“ gewesen, die mit der von Rostock, das Burgdorf im Achtelfinale ausschaltete, kaum vergleichbar sei. Aber: „Mit einem Vorsprung von sechs, sieben Toren wären wir sehr zufrieden gewesen, so sind wir ,nur‘ zufrieden.“

Ob Marohns Einschätzung oder die von Lahme und Co., die vier Tore Differenz wettmachen zu können berechtigter ist, wird sich am nächsten Samstag (14 Uhr) in Oftersheims Karl-Frei-Halle erweisen.

HG: Back, Rabe; Metz (6/1), Antritter (1), Schulz, Auth, Bauer, Zaum (2), Rothardt (4), Kirchner, Grimm (1), Löffler (2), Nasgowitz (9/2). mj

Bild: Thorsten Metz

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