HG setzte 32 Spieler ein

3. Liga: HG musste in ihrer Notlage alle Ressourcen ausschöpfen.
Ein Blick in die vollständigen Spielberichte der Süd-Staffel der 3. Handballliga Süd bringt einige Zahlen zutage, die aber letztlich gar nicht so erstaunlich sind, sondern nur das Offensichtliche unterstreichen. Er zeigt vor allem die Notlage, in der sich HG-Cheftrainer Christoph Lahme die gesamte Saison über befunden hat, um permanent spielfähige Mannschaften für den jeweiligen Spieltag bereitzustellen. Dabei musste er auch ständig Rücksicht auf die Terminlage in zweiter Mannschaft und beim Team A-Jugend-Bundesliga nehmen. Ebenso wollten andere Belange einbezogen werden.
Insgesamt waren vor der Runde 17 Spieler für den Drittliga-Kader benannt worden. Einer machte mit Sebastian Bösing bekanntlich kurz vor Rundenbeginn den “Abflug” zur TSG Haßloch, die übrigens ebenfalls einen Abstiegsrang belegte. Kevin Suschlik musste an der Schulter operiert werden und nahm an keiner einzigen Partie teil, ebenso wie Linus Schmid. Nur einem Trio gelang es, alle Partien zu bestreiten. Sinan Antritter, Leon Haase und Max Barthelmeß war es bis zum letzten Spieltag, dem 30., vergönnt, nicht ausfallen zu müssen.
Diese Aufstellung sagt natürlich definitiv nichts über die Spielanteile, die Einsatzzeiten vorne oder hinten der einzelnen Akteure aus und auch nichts darüber, wie oft sie sich oder weitere warmmachten und dann, ohne in einem Spielberichtsbogen zu erscheinen, auf den Tribünen daheim oder auswärts für Notfälle bereitsaßen. Da könnten dann sogar noch ein paar mehr Jungs dabei gewesen sein. Die Aufzeichnungen darüber sind lückenhaft.
Gabriel Weidner und Robin Wolf, das neue A-Jugend-Kreisläufer-Duo, waren am Schluss für drei Spieltage die letzten, die bei der HG frisch nominiert worden waren.
Dies entspricht in der Liga im Mittel 25,6 Spielern pro Mannschaft mit einer gewaltigen Streuung. Denn der Zweite TSB Horkheim benötigte nur 16, beim Staffelsieger Kornwestheim waren es 19 Akteure. Fakten, die vielleicht auch eine gewisse Aussagekraft zu einem stabilen Leistungsniveau haben, aber der Interpretation anderen überlassen bleiben sollte. Genauso viele Spieler wie die HG brachte der TV Bittenfeld II auf die Platte, der HC Erlangen II schickte gar 35 ins Rennen. Hier könnten diese vermeintlichen „Ausuferungen“ jedoch durchaus gewollt und systembedingt gewesen sein.
Von den insgesamt 15143 Toren in der Südstaffel (442,7 je Mannschaft, 17,3 pro Spieler inklusive Torleuten und reinen Abwehrrecken oder Bankdrückern). Davon hat die HG mit exakt 900 (wie auch Fürstenfeldbruck und Balingen-Weilstetten II) ihren Anteil mit knapp sechs Prozent.
„Sparsamer“ im Verbrauch von Spielermaterial war die Verbandsliga-„Ib“ von Oftersheim/Schwetzingen. Sie brachte es auf 26 eingesetzte Akteure, allerdings bei nur 26 Begegnungen. Hier kam nur Torwart Nils Bräunling auf das volle Maß.
Die HG-Spieler in Zahlen
7. in der Torschützenwertung Max Barthelmeß (30 Einsätze – 159 Tore/ davon 93 Siebenmeter), 28. Florian Burmeister (20-119), 51. Marc Kern (25-91), 65. Yannick Muth (19-81), 94. Edward Hammarberg (23-65), 105. Istvan Ferger (24-60), 109. Sinan Antritter (30-58) , 116. Pascal Durak(24-55/12), 141. Emanuel Novo (27-39/9), 179. Haase (30-26), 188. Henri Hell (25-23) , 191. Valentin Huljak (16-22), 195. Mungkorn Nauß (27-21), 219. David Huljak (19-14), 232. Timo von Albedyll (17-9), 240. Thorsten Micke (2-8), 254. Philipp Walter (2-6), Thorben Zimprich (3-6), Robin Wolf (3-6), 225. Benedikt Meiser (4-12), 247. Luca Berghoffer (18-7), 264. Gabriel Weidner (3-5), 288. Benedikt Damm (1-2), Lukas Hepp (4-2), Frederik Fauerbach (27-2), 307. Malte Aeckerle (1-1), Lukas Auth (9-1), 337. Jan-Mathis Derr (1-0), Joshua Wolf (2-0), Gawen Weingärtner (6-0), Manuel Ihrig (1-0),Tim Rabe (6-0).


