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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Raus mit viel Applaus

3. Liga: HG-Spieler begeistern trotz Niederlage gegen den TSV Neuhausen/Filder.

Es hat wieder nicht sollen sein. Das vorläufig letzte Drittliga-Handballspiel der HG Oftersheim/Schwetzingen gegen den TSV Neuhausen auf den Fildern ging mit 34:36 (18:18) verloren. Die Partie in der Oftersheimer Karl-Frei-Halle war symptomatisch für eine ganze irgendwie missglückte Runde. Dabei durfte Trainer Christoph Lahme tatsächlich noch einmal ein paar seiner zuvor ausgefallenen Spieler (Florian Burmeister, Frederik Fauerbach, Emanuel Novo) aufstellen und einsetzen, wenn auch zum letzten Mal.

Seine Mannschaft hat sich diesmal nicht am Anfang abkochen lassen. Sie blieb dem Gegner keine Antwort schuldig und zeigte dabei auch noch manches Kabinettstückchen.

Es war ein herzerfrischender Auftritt beider Seiten, obwohl es eigentlich um rein gar nichts mehr ging. Auch nach der Pause gab es keinen Einbruch. Immer wieder setzten sich auch die jungen Spieler, denen die Zukunft gehören sollte, im Sieben-gegen-Sechs in Szene. Größtenteils führte der Hausherr sogar, wenn auch immer  nur knapp.

Kurz vor Ende reichten ein, zwei Fehler, einige misslungene Würfe, darunter zwei Siebenmeter, denen nachgetrauert wurde, um das Blatt zu wenden. Aus einem 30:30 (51.) wurde ein 30:34 (57.) und die Körpersprache der Athleten signalisierte: „Bitte nicht schon wieder.“ Aber der abschließende, anerkennende Applaus des Publikums munterte sie dann sofort auf.

Adieu

Anschließend wurden die scheidenden Sportler aus erster und zweiter Mannschaft geehrt. Für alle hatte Sport-Vorstand Martin Schmitt ein paar wohl meinende Worte übrig, die er ihnen mit auf den Weg gab.

Nils Bräunling war immer da, wenn er gebraucht wurde. Mit seinem Wechsel nach Wiesloch will er jetzt neue Perspektiven aufdecken. Tim Rabe will sich jetzt auf sein Studium konzentrieren und noch andere Werte im Leben suchen. Linus Schmid sucht eine neue sportliche Herausforderung und wird im Viernheim sein Glück versuchen. Ebenso Thorben Zimprich, den wir gerne behalten hätten. Aber sein Medizinstudium geht vor, und es gelang mir nicht, ihn davon abzuhalten :-). Lars Fichtner will jetzt kürzertreten, geht in die Ic. Diesen Weg beschreitet auch Thorsten Micke. Bei ihm bleiben mir u.a. seine herausragenden Szenen in der ersten Mannschaft in Erinnerung.

Timo von Albedyll war unser Co-Trainer und Ersatzkreisläufer. Viel Dank für den Einsatz auf und neben dem Spielfeld. Und nicht nur Spieler können sich bei uns höherklassig empfehlen. Unser Physio Robert Knochel hat unsere Jungs hervorragend betreut und jetzt wurde er zu höherem in der Bundesliga beim VfL Gummersbach berufen. Emanuel Novo sprang ein, als klar wurde, dass Kevin Suschlik lange ausfallen würde. Er geht jetzt wieder in die Pfalz zurück (Dudenhofen/Schifferstadt). Pascal Durak stellte sich für zwei Jahre in den Dienst der Mannschaft. Mit seinen Schulterproblemen reichte es nicht für den angestrebten Einsatz auf Halbrechts. Er zeigte dann wieder alles von Außen. Ein ewiger Jugendspieler bei uns war Leon Haase. Er sucht jetzt eine andere Herausforderung in Wiesloch. Aber es gibt ja immer einen Weg zurück. Bei Florian Burmeister nehmen wir mal eine Sicherheitsverabschiedung vor. Beruflich ist bei ihm noch nicht alles klar, wohin die Reise geht. Vielleicht dürfen wir uns dann später noch einmal von ihm verabschieden. Und er war hier ebenso Publikumsliebling: Frederik Fauerbach, ein Ur-HGler. Er hätte ruhig ein wenig weiter wegfahren können als bis nach Plankstadt :-).“

HG: Fauerbach, Berghoffer; Barthelmeß (8/3), Antritter (2), D. Huljak (3), Meiser (6), Weidner (1), Nauß (2), Burmeister (3), Durak (1), Novo (2), Hammarberg (1), Haase (3), R. Wolf, Hell (2).

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7. Mai 2026

Starke Mannschaftsleistung

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Starke Mannschaftsleistung

Jugendhandball: Überzeugender Auftakt der D-Jugend bei der Quali zur Bezirksoberliga.

Am vergangenen Sonntag setzte die D1 der HG Oftersheim/Schwetzingen im ersten Qualifikationsturnier ein deutliches Ausrufezeichen für die kommende Saison: mit vier überzeugenden Siegen und einer Tordifferenz, bei der für jeden Gegentreffer zwei eigene Tore stehen.

Der Auftakt gegen den Gastgeber, die JSG Heidelberg, begann mit einem 4:0-Lauf der HG – doch der Gegner kämpfte sich zurück. Dennoch blieb die HG stets überlegen und verwaltete das Spiel souverän. Das verdiente 17:13 spiegelte die klare Dominanz wider. Besonders Sebastian Stab glänzte mit fünf Toren und zeigte einmal mehr seine Torgefährlichkeit.

Im zweiten Spiel gegen den TV Sinsheim starteten die Junghyänen etwas holprig und lagen kurzzeitig mit 3:4 zurück. Doch dann folgte ein furioser 7:0-Lauf, der den Gegner komplett aus dem Spiel nahm. Am Ende stand ein deutlicher 27:17-Sieg. Hier brillierten Milan Schneider (6 Tore) sowie Simon Pöltl und Lars Rehberger (jeweils 5 Tore)– ein torgefährliches Trio, das den Unterschied machte.

Die dritte Partie gegen Saase3 Leutershausen Handball 2 entwickelte sich zu einer einseitigen Angelegenheit. Die HG setzte sich mit einem 5:0-Start sofort ab und baute ihre Führung bis zum 11:1 aus. Das 36:9 unterstrich die klare Überlegenheit der Mannschaft. Nils Piekenbrock überzeugte mit acht Toren.

Im letzten Spiel gegen die TSG Wiesloch starteten die Junghyänen mit einem kurzen 1:0-Rückstand, doch schon bald übernahmen sie die Kontrolle. Mit einem 5:10 bis zur 6. Minute und einem 14:26 am Ende zeigte die HG einmal mehr ihre klare Spielstärke. Jonathan Weis bewies mit sieben Toren seine Torgefährlichkeit im Angriff.

Ein Tag voller Erfolge – und was ihn besonders machte: Jeder Feldspieler konnte Torerfolge feiern und unterstrich damit die starke Mannschaftsleistung, den spielerischen Zusammenhalt und die Tiefenstaffelung der HG. Die TorhüterInnen Charlotte Wirth und Florian Schauer ergänzten sich perfekt und sorgten für Stabilität im Kasten. Die Torgefährlichkeit der Mannschaft war beeindruckend: Mehr als 100 Tore in vier Spielen sprechen für sich.

Mit der Qualifikation im ersten Durchgang hat die mD1 der HG Oftersheim/Schwetzingen überzeugt. Die Mannschaft zeigte Kampfgeist, Spielintelligenz und eine beeindruckende Konstanz. Die Bezirksoberliga kann sich auf eine spannende und dynamische Saison freuen – denn diese Mannschaft hat viel vor.

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