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Damen gewinnen “Vier-Punkte-Spiel”

Regionalliga: HG hat nach 36:32-Heimsieg über Neckarsulm II ein ausgeglichenes Punktekonto.

Für die Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen war der letzte Heimauftritt des Jahres ein Vier-Punkte-Spiel: In der Schwetzinger Nordstadthalle bezwangen sie nicht nur die Sport-Union Neckarsulm II mit 36:32 (20:14) und sicherten sich dadurch zwei Punkte Puffer Richtung untere Tabellenregion, sondern vergrößerten damit auch den Abstand auf ihren direkten Nachbarn von einem auf drei Zähler. Die HG kommt als Siebte aktuell auf 10:10 Punkte, Neckarsulm auf 7:15. Ganz nebenbei machte die Mannschaft durch den Vier-Tore-Erfolg auch die hohe 30:40-Niederlage aus der Vorwoche beim TSV Bönnigheim vergessen.

„Ich bin einfach super stolz auf das Team“, bilanzierte Saskia Zachert, die am Ende trotz mehrerer Fehlwürfe mit acht Treffern erfolgreichste Akteurin auf der Platte war. „Auch wenn es ein hartes Spiel war, hat es super viel Spaß gemacht und es ist geil, mit einem solchen Sieg im Rücken und mit dieser Ausgangslage in die Winterpause zu gehen.“

Die Handballerinnen von Trainer Carsten Sender lagen bis zur zehnten Minute zurück, der erste Treffer gelang Julika Fath erst nach vier Minuten, der erste Ausgleich war nach neuneinhalb Minuten auf der Anzeigetafel zu sehen. Zachert brachte die Gastgeberinnen anschließend in Führung (12.) und erhöhte mit zwei weiteren Treffern auf 9:6. (16.).

Zwischenzeitliche Sechs-Tore-Führung

Es war eine der stärksten Phasen der HGlerinnen, in der unter anderem Lisa Magnus‘ abgefangener Ball sowie Pass auf ihre Schwester Lena, die das 11:8 warf, zu den Highlights einer ohnehin sehenswerten Partie zählten. Line Patzschke brachte die Oftersheim/Schwetzingerinnen erstmals mit vier und Britta Miltner ihr Team mit fünf Toren nach vorne (19./24.).

Zachert verwarf anschließend einen Siebenmeter und einige weitere Fehler im Abschluss, der der HG durch SU-Torhüterin Karina Martel bis zum Ende schwer gemacht wurde, verhinderten eine höhere Führung als das 20:14 nach 30 Minuten. Hätte Neckarsulm nicht in letzter Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen bekommen, hätte das Sender-Team sogar noch deutlicher vorne gelegen.

Aus der Kabine schienen die Gäste frischer zu kommen, auch wenn es zunächst bei fünf bis sechs Treffern Unterschied blieb, dann aber holten die Neckarsulmerinnen auf, waren beim 19:22 erstmals auf drei Tore heran (36.), fielen allerdings auch wieder zurück. In der 56. Minute hatten sie bis auf 30:32 verkürzt, ohne aber noch näher zu kommen.

Während es physischer wurde, gelangen den Gästen vermehrt vermeintlich leichte Tore von außen. Die HG hingegen leistete sich mehr und mehr Fehler – immerhin 14 in Halbzeit zwei.

Winterpause kommt HG gelegen

Doch die Partie schien nie wirklich zu kippen. „Alles ist gut“, hatte Sender in einer Auszeit beim 26:23 betont und die Paraden von Stella Giehl sowie Kalliopi Myrianidou glichen die vergebenen Chancen aus. Senders Forderung „Klare Bälle spielen und Birne einschalten!“ bei der 31:26-Führung zeigte Wirkung: Die HG brachte die Partie nach Hause – auch, weil Florine Sender ihren sechsten Treffer zum 34:31 erzielte, als die HG in Minute 59 in doppelter Unterzahl agierte, und auf der anderen Seite der Platte Myrianidou hielt. Die Entscheidung war gefallen. „Am Ende haben wir uns einfach nur noch durchgekämpft“, meinte Torschützin Sender wenig später.

Ihr Vater Carsten Sender machte freudestrahlend auf die dünne Personaldecke und den aufopferungsvollen Kampf seiner Spielerinnen aufmerksam, die einiges hatten einstecken müssen: „Wir hatten nur noch eine Auswechselspielerin. Aber die Mannschaft hat sich an unseren Plan gehalten. Unser größtes Problem war Martel, die sehr gut gehalten hat. Jetzt können wir mit 10:10 Punkten zufrieden in die Pause gehen.“

Quelle: Michael Wiegand/Schwetzinger Zeitung

Foto: HG

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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