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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Wichtige Punkte erkämpft

Regionalliga Frauen: HG-Rumpftruppe sichert sich in Rintheim einen 21:27-Auswärtserfolg.

Knapp hat es für die Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen beim Schlusslicht TSV Rintheim gereicht. Ihr letztes Aufgebot gewann mit einem langgezogenen Endspurt 27:21 (13:13) in Karlsruhe. Es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass auch der Gastgeber alles andere als üppig besetzt war.

Sechs Tore Vorsprung am Ziel klingen deutlich. Doch die Partie war bis zum 18:17 rund eine Viertelstunde vor dem Ende noch überhaupt nicht entschieden. Für HG-Trainer Carsten Sender stand indes im Vordergrund: „Wichtig war, wir haben das Spiel spielen können. Und dann war es ein Punktgewinn, der in erster Linie durch die Einsatzbereitschaft des Teams zustande kam.“ Dafür hat er sogar noch einmal einen „Neuzugang“ an Land ziehen können. Tabea Ernst, vormals HSG St. Leon/Reilingen, füllte eine der Lücken in seinem Team auf. „Sie hat einen sehr guten Einstand feiern dürfen“, lobte er.

Aber nicht nur sie war neu. „Es war klar, dass wir bedingt durch die aktuelle Personalsituation, unsere Spielstruktur verändern mussten. Das hat gerade in der zweiten Halbzeit im Defensivbereich sehr gut geklappt.“ Dies funktionierte im Verbund mit Torfrau Kalliope Myrianidou, die aus der Nahdistanz unüberwindlich erschien, dann gegen Schluss zu immer besser. Line Patzschke gab dabei auf vorgezogener Postion den „Indianer“.

Zuvor allerdings musste der Gast sich erst finden. „Rintheim hat alles rein geworfen, die Halle war sehr gut besucht, und wir haben dadurch eine wechselnde Spielkontrolle erlebt.“ Diese Spielkontrolle ging nach erstem Abtasten (6:5/10.) ab Mitte des ersten Durchgang an die HG (7:10/21.). Dieser Vorteil war jedoch schneller wieder aufgebraucht, als er aufgebaut worden war (11:11/27.).

Nachhaltiger für Oftersheim/Schwetzingen wurde es dann wie erwähnt nach der letzten Rintheimer Führung. Lisa Magnus glich aus, Rückkehrerin Helena Bartele setzte zwei drauf, auch Patzschke traf und schon schien der Sieg in greifbare Nähe gerückt. Es galt zwar noch eine Zeitstrafe zu überstehen. Doch diesmal ließen sich die Kurpfälzerinnen den Vorteil nicht mehr entwenden.

Es bleibt aber auch nicht aus,, dass Sender wieder eine Negativmeldung verbreiten muss: „Jasmin Jung hat durch ein gegnerisches Einwirken das Spiel nicht beenden können. Wir hoffen, dass nichts Schwerwiegendes passiert ist.“ Die Folgen der Fußverletzung müssten noch genauer untersucht werden.

HG: Giehl, Myrianidou; Sender (2), Racky (5), Li. Magnus, Ernst (1), Le. Magnus (3), Jung (2), Patzschke (5), Bertele (6/3), Hielbig (2/1), Föllinger (1).

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