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Option zum Ausgleich vertan

Nichts wurde es mit einer Wiederholung des Sieges aus der Vorrunde der Jugend-Bundesliga Handball über den TSV Allach für die HG Oftersheim/Schwetzingen. Sie musste die Bayern nach einer 25:28 (12:15)-Niederlage mit den Punkten im Gepäck ziehen lassen.

Weiterhin ohne Spielmacher Sinan Antritter, nun auch ohne Kreisläufer und Deckungschef Marc Kern sowie bald ohne Rückraummann Till Nasgowitz, war Trainer Christoph Lahme erneut zu einigen Umstellungen gezwungen. Denn Nasgowitz musste nach nur zwölf Minuten mit Rot vom Platz. In Folge eines verpatzten HG-Angriffs verhinderte er den fälligen Gegenstoß und erwischte dabei sein Gegenüber am Hals. Zuviel für nur eine Zwei-Minuten-Strafe urteilten die Schiedsrichter.

Schon zu diesem frühen Zeitpunkt hatte es offensichtlich ein wenig im Oftersheim/Schwetzinger Angriffsspiel gehakt. Zu selten erkannten die Aufbauspieler ihre eigenen Lücken oder sahen den besser postierten, freien Mann, was meist in Ballverlusten mündete. Häufig kam der Ball nach einem Fehlpass direkt in des Gegners Hände. So kam Allach oft sehr einfach zu seinen Toren, während die HG-Jungs sich ihre hart erarbeiten mussten, sich im gebundenen Angriffsspiel aufrieben. „Nach den vielen Fangfehlern besonders in der ersten Halbzeit war unser Rückzugsverhalten dann auch noch einfach desolat“, stellte Lahme klar.

Möglicherweise war dafür die ungewohnte (aber durchaus bekannte) Deckungsweise des TSV, eine „Jugo-Variante“, die sich meist gegen Norman Merkel auf Halblinks richtete, ursächlich für die zahlreichen technischen Fehler. Trotz dieser und einem wenig glücklichen Entscheidungsverhalten blieb der Hausherr aber bis fast zum Schluss im Rennen um den Sieg, ohne ihn zu erzwingen. 

„Wir hatten in der zweiten Halbzeit mindestens viermal die Option auszugleichen, es jedoch nie geschafft. Denn der Gamechanger und damit der Gamewinner hat in unseren Reihen gefehlt“, rekapitulierte Lahme. „Wir sind an unseren eigenen taktischen Unzulänglichkeiten gescheitert.“ Co-Trainer Justin Hahne fügte noch hinzu: „Oft wurde einfach nicht gespielt, was angesagt war.“ So nach dem Timeout in der vorletzten Minute (25:26). Statt den Gleichstand, das 26:26 zu erzielen, war nach einem Pass zuviel bei angezeigtem passivem Spiel das Wurfgerät schon wieder kampflos weg und die HG postwendend vorentscheidend mit zwei Treffern im Rückstand. mj

HG: Back, Rabe, Botterer; Metz (2), Schulz (6), Zaum (1), Rothardt (1), Fischer, Kirchner, Merkel (5/2), Grimm (2), Zimprich (6), Löffler, Nasgowitz (2).

Bild: Thorsten Metz

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