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Konditionell überlegen – Oftersheim/Schwetzingen macht Königshofen/Sachsenflur platt

Auch mit einigen Ausfällen werden die Badenliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen bei ihrer weitesten Auswärtsfahrt zur HG Königshofen/Sachsenflur ihrer Favoritenstellung gerecht.

Die Gäste stellten eine sehr gute Deckung, gepaart mit einer starken Torhüterleistung von Melanie Walther. Für die Gastgeberinnen gab es gerade in den jeweiligen Anfangsminuten der beiden Halbzeiten fast kein Durchkommen. Nur vorne klemmte es zunächst noch. Die wiedergekehrte Karoline Kolb meinte: „Wir haben anfangs schwer ins Spiel gefunden und hatten Pech bei unseren Abschlüssen. Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit  haben wir uns gefangen.“ Lohn war das 4:8 nach fast 20 Minuten.

Unabhängig von der anfänglich etwas unterdurchschnittlichen Abschlussquote, machten die HG-Spielerinnen über 60 Minuten lang Druck über das Tempo. „Am Ende waren wir spieltechnisch und konditionell überlegen“, war sich Kolb sicher. Königshofen/Sachsenflurs Akteurinnen wirkten gegen Schluss reichlich platt, gingen die hohe Geschwindigkeit nicht mehr mit. Insgesamt wurden so viele Tore aus dem erweiterten Gegenstoß erzielt.

So war nach Abpfiff trotz des Fehlens insbesondere der etatmäßigen Rückraumakteure (Zachert ging nur für einen Strafwurf aufs Feld) eine alles in allem überzeugende Leistung zu attestieren, die Auftrieb für kommende Aufgaben geben sollte.

HG: Walther, Myrianidou; Schütz (2), Büßecker (7/5), Hartmann (2), Richter (2), Zachert, Reißner (1), Patzschke (3), Zimmermann, Kößler (4/3), Kolb (3), Puhr (2). mj

Den vollständigen Artikel findet ihr in der Dienstagsausgabe der Schwetzinger Zeitung.

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Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

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Bild: Siegfried Brombach

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