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In Horkheim den Aufwärtstrend fortsetzen

3. Liga: Nächste Hürde für HG steht am Samstag im Heilbronner Vorort.

Großartig Gelegenheit zum Feiern blieb den Drittliga-Handballern nach ihrem Erfolg bei HBW Balingen-Weilstetten II nicht. Zum einen war es ja ein Sonntagsspiel, zum anderen ging es fast umgehend an die Vorbereitung der nächsten Auswärtspartie. Denn um die Aufholjagd im Klassement fortzusetzen, muss weiter gepunktet werden. Jetzt eben beim TSB Horkheim. Dessen Partie gegen Neuhausen auf den Fildern  wurde ausgesetzt (Auswahlmaßnahme), weshalb die Heilbronner mit Verspätung den Ligabetrieb wieder aufnehmen. Zuletzt spielte der TSB in Balingen vor Weihnachten und verlor 26:31. Aber auch im Unterland wurde bestimmt die freie Zeit intensiv genutzt, um gut vorbereitet zu sein.

Mit etwas Abstand reflektierte HG-Trainer Christoph Lahme noch einmal die letzte Partie mit dem seiner Meinung nach verdienten Sieg: „Ein gelungener Jahresstart. Großes Lob. Wir haben stark gefightet. Wir lagen nach ganz kleinen Anfangsschwierigkeiten zwar meist vorne, haben es allerdings nicht geschafft, mit mehr Toren wegzuziehen. So wurde das Spiel eng. Das lag an unseren eigenen Würfen, die wir nicht unterbrachten, darunter Konter und wirklich Glockenfreie. Das hat geschmerzt.“ Dies war auch ein Verdienst von HBW-Keeper Magnus Bierfreund, der als einziger von seiner Seite Lob einheimste.

„Ricky setzt Nadelstiche“

Auch im zweiten Durchgang hätte sein Team ständig dominiert, wie auch die schwäbische Fraktion anerkannte. „Wir haben uns mit fortlaufender Spielzeit in der Abwehr immer mehr Situationen kreiiert, die wir uns vorgenommen hatten, um es Balingen-Weilstetten schwer zu machen, Tore zu erzielen.“ Hinzu kam ein gut aufgelegter Frederik Fehrenbach im HG-Gehäuse. „Ricky setzte laufend Nadelstiche.“ Erst zum Ende schafften die „Jung-Gallier“ noch etwas Ergebniskosmetik.

Und dies wurmte den akribischen Übungsleiter: „Wir haben den direkten Vergleich verloren, am Schluss noch hergegeben, wo wir doch schon fünf Tore weg waren. Wir hatten in unserem letzten Ballbesitz noch die Chance, auf vier zu stellen. Dann wäre diese Sache mit mehr geworfenen Auswärtstreffern dingfest gewesen. Dem trauern wir etwas hinterher.“

Doch ebenso wie die Feierlaune war auch das Trauerszenario schnell verflogen, wich der täglichen Arbeit. „Wir müssen darauf aufbauen Wir haben versucht, in den Trainingseinheiten der Woche, die kleinen Fehler, die wir noch drin haben, weiter zu dezimieren.“ Ansonsten bleibt seine alte Forderung auch die neue: „Wir müssen gewinnen.“  Aber Horkheim wird es, wie in der Vergangenheit schon öfter vorkam, der HG nicht einfach machen.

TSB Horkheim – HG Oftersheim/Schwetzingen (Samstag, 20 Uhr, Stauwehrhalle)

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