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HG Oftersheim/Schwetzingen trennt sich von Kernaja und Leibnitz

Die HG trennt sich von den Rückraumspielern Dymal Kernaja und Alexander Leibnitz für die Mission Wiederaufstieg in die 3. Handball-Liga. Beide Spieler verlassen die HG in beiderseitigem Einvernehmen.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen geht die „Mission Wiederaufstieg“ in die 3. Handball-Liga ohne das Duo Dymal Kernaja und Alexander Leibnitz an. Die HG und die beiden Rückraumspieler haben sich in beiderseitigem Einvernehmen auf eine Vertragsauflösung geeinigt.

Dymal Kernaja, der vor Saisonbeginn vom TV Hochdorf zur HG gewechselt war, wo er schon einen Teil seiner Jugend verbracht hatte, konnte sein Potenzial aufgrund von Verletzungen im Trikot der HG nur selten abrufen. Jetzt machen berufliche Veränderungen den Abschied von Oftersheim/Schwetzingen zusätzlich notwendig. Dem leistungsorientierten Handballsport will der Lehrer aber treu bleiben. „Wir danken Dymal Kernaja für seinen immer selbstlosen Einsatz und wünschen ihm viel Erfolg bei der Suche nach einem neuen Verein“, sagt der Sportliche Leiter Martin Schmitt und ergänzt: „Dymal ist bei uns immer herzlich willkommen.“

Mit Alexander Leibnitz, der ebenfalls vor der Saison zu seinem Jugendverein HG in die 3. Liga zurückgekehrt war, wird es in der anstehenden Saison in der Baden-Württemberg-Oberliga ein Wiedersehen geben. Der Halbrechte wechselt zum Nachbarn und Ligakonkurrenten TVG Großsachsen, wo er auf mehr Spielanteile als in Oftersheim/Schwetzingen hoffe, schreibt die HG in einer entsprechenden Pressemitteilung zum Wechsel der beiden Spieler. „Auch bei Alex bedanken wir uns für seinen großen Einsatz und wünschen ihm bei seinem neuen Verein viel Erfolg – wenn auch nicht unbedingt in den Partien gegen uns“, sagt Schmitt mit einem Lächeln.

Bild: Lutz Rüffer

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13. Dezember 2025

HG-Partner gewinnt den „Oscar der Nachhaltigkeit“

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Torsten von Borstel und „Green Guides“ überzeugen die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Es war beim 5. Kamingespräch der HG-Handballer im Jahre 2022, als Torsten von Borstel, damals Geschäftsführer des Vereins „United Against Waste“, seine Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Klimaschutz vorstellte. Für seinen leidenschaftlichen und visionären Vortrag erhielt der HG-Partner, der in Plankstadt lebt, schon damals großen Applaus.

Jetzt wurde von Borstel (auf dem Bild oben gemeinsam mit seiner Frau Petra, die Teil des Teams ist) mit seinem Unternehmen „Green Guides“, das die Ideen von damals weiterentwickelt hat, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Unternehmenskategorie „Prüfung und Beratung“ ausgezeichnet. Von Borstel und sein Team haben Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement für ihre „Rolle als Impulsgeber einer datengetriebenen und ressourcenschonenden Ernährungswirtschaft“ erhalten, wie es in der Jury-Begründung heißt. Green Guides stehe für „die besondere Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Foodsektor“. Die Kombination aus Datenerhebung und Analyse ermögliche es, Prozesse in Großküchen und bei Caterern effizienter zu gestalten und Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren.

Torsten von Borstel erläutert seine Vision einer klimagerechten Ernährungswirtschaft.

„Für uns bedeutet das nicht nur Anerkennung, sondern ein klares Signal: Nachhaltigkeit gehört ins Zentrum wirtschaftlichen Handelns“, sagt Torsten von Borstel. „Die Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Verantwortung – sind keine Nebenschauplätze. Sie sind die Grundlage für Zukunftsfähigkeit. Wer heute wirtschaftlich denkt, muss nachhaltig handeln. Denn echte Wirtschaftlichkeit entsteht dort, wo wir langfristig Werte sichern: für Unternehmen, für Menschen, für unseren Planeten.“

Von Borstel, der gemeinsam mit seiner Frau Petra häufig bei den Drittliga-Spielen der HG zu sehen ist, engagiert sich ehrenamtlich im „HG-Greenteam“. Diese kleine Gruppe von HGlern überdenkt regelmäßig, wie die HG nachhaltiger werden und handeln kann. So sind aus der Gruppe heraus zahlreiche Impulse für eine Verringerung der Abfallmengen an den Spieltagen, für weniger Papierverbrauch, für den Verzicht auf Einweggeschirr und Plastik gegeben worden. Auch soziale Initiativen, etwa ein Konzept zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in der HG vor Diskriminierung und Gewalt, sind hier entstanden. Letztlich basiert das Zukunftskonzept „HGenda 2030“ auf vielen Ideen dieser Gruppe von Gleichgesinnten.

Die HG gratuliert Torsten von Borstel und seinem gesamten Team deshalb herzlich zum verdienten Gewinn des „Oscars der Nachhaltigkeit“.

Weitere Infos über Green Guides: www.green-guides.de

Foto: Christian Köster

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