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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

HG mit Derby, 100 Jahre Handball in Schwetzingen und Beat meets Ball

Mit dem vorerst letzten Derby gegen den TVG Großsachsen gehen die Oberliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen am Samstag, 16. Dezember in die kurze Weihnachtspause.

Bevor aber der Ball ruht, heißt es für die Mannschaft von Chefcoach Christoph Lahme, noch einmal alle Kräfte zu sammeln, um zwei weitere Pluspunkte zu erkämpfen und die Tabellenführung in der Gruppe B der Baden-Württemberg-Oberliga zu verteidigen.

Um 19.30 Uhr beginnt dieses Duell, das vorentscheidend für den weiteren Verlauf der Aufstiegsrunde sein könnte. Denn Großsachsen hat derzeit einen „Lauf“ und sich wieder die Chance erspielt, unter die besten vier Teams der Gruppe vorzurücken. „Das wird ein völlig anderes Spiel als in der Hinrunde“, sagte Lahme nach dem souveränen 40:28-Heimsieg über Söflingen vergangenen Samstag und warnte vor einem erstarkten Gegner. Gleichzeitig bat er die HG-Fans, „mal wieder die Hütte vollzumachen“ und zahlreich in die Nordstadthalle zu pilgern.

Denn er versprach nicht nur spannende Handball-Unterhaltung, sondern auch ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Der Spieltag beginnt um 14.30 Uhr mit der Partie der weiblichen B-Jugend gegen die HSG Dielheim/Malschenberg. Und dann folgt schon das erste Highlight: Die HG-Damen können ab 16.30 Uhr gegen den einen Zähler vor ihnen rangierenden TSV Bönnigheim mit einem Sieg die Aufstiegsrunde und damit auch den Klassenerhalt perfekt machen. Die Mannschaft um Coach Carsten Sender hofft natürlich auf lautstarke Unterstützung der HG-Fans.

Gegen 18 Uhr empfangen die HG und ihr Stammverein TV Schwetzingen zahlreiche ehemalige Schwetzinger Handballer zu „100 Jahren Handball in Schwetzingen“. Bei einem Glas Sekt blicken die Verantwortlichen auf die Höhepunkte im Schwetzinger Handballgeschehen zurück. Zudem gibt es eine Ausstellung mit zahlreichen eindrucksvollen Fotos. Viele ehemalige TV-Handballer haben ihr Kommen zugesagt und werden sicher reichlich Gelegenheit haben, die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. 

Nach dem Nachbarschaftsderby der Herren steigt dann ab ca. 21.30 wieder mal „Beat meets Ball“. Die „HG-Band und Friends“ geben sich die Ehre und laden zu drei Stunden Live-Karaoke und tollen Pop- und Rockcovers ein. Gelegenheit für die Handball- und Musikfans, zu tanzen und mitzusingen. Natürlich hat sich die Band auch wieder einige musikalische Überraschungen einfallen lassen. Ergänzt wird das Abendprogramm durch eine attraktive Tombola, dessen Hauptpreis eine von HG-Hauptsponsor Baronero gestiftete wertvolle Kaffeemaschine ist.

Fürs leibliche Wohl sorgt die HG unter anderem mit Leckereien vom „Wintergrill“. Dazu bauen die HG-Damen ihren beliebten Cocktail-Stand auf. Viele Gründe also, den kommenden Samstag bei der HG zu verbringen. miz

Foto: Annika Kreichgauer

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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