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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

B1 muss nachsitzen

HG verpasst Direktplatz für die Jugendbundesliga.

Mit etlichen Verzögerungen im Zeitplan der Partien über zweimal 20 Minuten ging das baden-württembergische Qualifikationsturnier zur Jugend-Bundesliga Handball in Pforzheim über die Bühne. Die HG Oftersheim/Schwetzingen blieb dabei sieglos und muss nun nachsitzen.

Schon zum Auftakt setzte sich Gastgeber SG Pforzheim/Eutingen gegen die alten Rivalen aus Nordbaden hauchdünn mit 24:23 durch. Anschließend verlor Herausforderer TSB Schwäbisch Gemünd 20:27 (13:11) gegen die SG BBM Bietigheim, welche mit ihrem Einspruch für die Absage am ursprünglichen Termin gesorgt hatte (wir berichteten). Ebenso umkämpft wie das HG-Spiel, dann das Match der Hausherren mit BBM, wobei die Schwaben mit 23:22 erneut das Glück auf ihrer Seite hatten.

Somit bekam das Aufeinandertreffen von Oftersheim/Schwetzingen und TSB vorentscheidenden Charakter. Nach einem verworfenen Siebenmeter beim Stand von 3:2 verloren die HG-Jungs die Geduld und die Übersicht (3:6). Die Trainer mussten sie mittels Auszeit neu einjustieren. Doch der Rückstand war eine Hypothek, wuchs teilweise sogar an (5:10 bis 7:12). Und mit dieser Schuld ging es weiter. Mal wurde verkürzt (11:13, 15:16 trotz Unterzahl), dann sah es wieder fast hoffnungslos aus (11:16, 16:19). Und nach dem 18:20 (37.) bei vollem Risiko ging alles schief. Der Endstand von 18:23 (9:13) erschien dabei als etwas zu deutlich, was aber keine Rolle mehr spielte.

Denn direkt im Anschluss stand die Partie gegen BBM, welches die nach Gerichtsurteil angesetzten Entscheidungsbegegnung gegen die HSG Konstanz mit 27:20 für sich gebucht hatte, auf dem Programm. Die hätte schon angepfiffen sein sollen, als das Match der HG gegen Schwäbisch Gmünd praktisch noch lief. Viel Zeit für Regeneration, auch mentaler Art, blieb da nicht. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Luft aus dem Wettbewerb für diese beiden Kontrahenten fast völlig raus. Bietigheim war schon durch, die HG konnte den Direktplatz nicht mehr erreichen.

Doch statt spielfreudig auftrumpfender Bietigheimer, ließ die enttäuschte HG-Seele ihrem Frust freien Lauf (9:4/12.). Die Oftersheim/Schwetzinger Jungs waren zunächst kaum zu bremsen, mussten dann aber dem hohen Anfangstempo und der extrem verkürzten Pause Tribut zollen. Heißt umkämpft verlief die Endphase (15:14, 17:16, 17:19, 24:23, 26:26). Trotz der 26:27 (15:11)-Niederlage, holten die Kurpfälzer sich für die bundesweite Endrunde (BWER, 13./14. Juni) das nötige Selbstvertrauen. Aber statt anvisierter Pfingstferien, heißt es weitere Wochen in den Trainingshalle schwitzen.

Die letzte Entscheidung des Tages fiel dann zwischen Pforzheim/Eutingen und Schwäbisch Gemünd. Während der Ausrichter nach seinem 23:17-Sieg die erneute Bundesliga-Teilnahme feierte, wird Schwäbisch Gmünd die HG in die BWER begleiten. Dort warten bislang Emsdetten, Ahlen/Hamm, Vallendar, Nieder-Olm, Günzburg, Ottobeuren, Dessau-Rosslauer HV, ThSV Eisenach, Bonner JSG, TV Aldekerk Weitere Verbände spielen ihre Teilnehmer noch aus.

HG: Trapp, Zietlow, Ulianenko; Pöltl (5), Endres (9), Beck (4), Brombach (5), Gunsch (1), Weber (1), de Marco (15/7), Keck (3), Böhler (2), Potoski (6), Komarek (12), Ihrig (2), Schmitt (2), Fritsch. /mj

Bilder: Siegfried Brombach

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