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HG hauchdünn auf den letzten Drücker weiter

Jugend-Bundesliga Handball: Oftersheim/Schwetzingen behält mit mehr Auswärtstoren die Oberhand

Es war wieder eine Entscheidung um die sprichwörtliche Haaresbreite. Mit 34:33 (16:14) siegte die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen im Achtelfinal-Rückspiel beim HC Düsseldorf und steht nun im Viertelfinale.

Die Begegnung begann wieder einmal so, wie es sich das Trainerteam absolut nicht erwünscht hatte. Beim 10:6 (16.) sah sich Coach Christoph Lahme deshalb genötigt, zur Auszeit zu bitten. „Wir leisteten uns viel zu viele technische Fehler, die zu Kontern führten. Im Positionsangriff haben wir in der ersten Halbzeit nur acht Treffer bekommen, der Rest waren Schnellangriffe“, beklagte der Coach. „In der Abwehr hatten wir einfach keinen richtigen Zugriff, waren in der Zweiten Welle zu langsam und verloren viele Eins-gegen-Eins-Duelle.“

Doch von dieser Besprechung an übernahm bis zur Pause auf dem Spielfeld weitgehend die HG das Kommando und besonders Leon Back im Tor, der die Düsseldorfer Werfer nun reihenweise scheitern ließ. Lahme hatte allerdings auch kurzfristig seine Planungen über den Haufen werfen müssen, die Angriffskonzeption neu entwickeln müssen. Denn neben den bisherigen Ausfällen hatte sich samstags Mittelmann Sinan Antritter abgemeldet, ein herber Verlust, während von der Krankenliste sich keiner fit zurückgemeldet hatte. Luca Metz übernahm den vakanten Posten.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie weitgehend ausgeglichen, bis ein paar versemmelte Würfe zur Mitte des Durchgangs die Gäste in Nachteil geraten ließ (23:21). Till Nasgowitz (sechs Treffer bis dahin) wurde dabei speziell bewacht. Beim 25:23 folgte Lahmes nächste Auszeit. Danach lief der Angriff meist zwar wieder nach Plan, aber der kleine Rückstand von ein, zwei Toren blieb bestehen, da die nun ofensivere Kurpfälzer Defensive noch keine Ballgewinne generierte.

Erst in der letzten Minute wendete sich das Blatt. Leonhardt Zaum ging auf Halblinks frei durch, hinten hielt Back einen wichtigen Ball und dann wurde Metz siebenmetereif gefoult. Den Strafwurf verwandelte Nasgowitz souverän, Abpfiff – Gesamtstand 61:61. Niedergeschlagenheit bei den Hausherren, grenzenloser Jubel bei ihren Gästen, deren Anhang und zuhause an den Livestreams. Da die HG mehr Auswärtstore geworfen hat (Hinspiel 27:28), ist sie nun eben eine Runde weiter.

Mit ausschlaggebend dafür war der Mut der Trainer wie bereits in der Hinpartie hin zu einer offensiveren Deckungsweise. „Das hat uns schon im Heimspiel den letzten Anschlusstreffer gebracht“, meinte Lahme in seiner Rückschau. „Das war jetzt auch spielentscheidend.“

HG: Back, Botterer; Metz (7/3), Schulz (1), Auth, Zaum (3), Kirchner (2), Kern (4), Grimm (1), Zimprich (2), Löffler (3), Nasgowitz (11/5). mj

Bild: Thorsten Metz

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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