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Heute geht´s los: Bundesliga-Handball in Schwetzingen

Zum Patrick-Lengler-Cup kommen die Rhein-Neckar-Löwen, FA Göppingen und Großwallstadt. Und der Karlheinz-Urschel-Cup bringt tollen Jugendhandball nach Schwetzingen und Oftersheim.

Da haben sich die HG-Handballer einiges vorgenommen. Nicht nur der „Patrick-Lengler-Cup“ (PLC) wird am Freitag und Samstag mit drei Bundesligisten – Rhein-Neckar-Löwen, FA Göppingen und TV Großwallstadt – über die Bühne gehen. Für das Turnier gibt es noch ausreichend Tickets an der Abendkasse, die am heutigen Freitag um 16 Uhr öffnet.

Um 18 Uhr wird dann in der Nordstadthalle in Schwetzingen das erste Halbfinale zwischen der HG und den Rhein-Neckar-Löwen (im Bild Jannik Kohlbacher) angepfiffen. Um 20 Uhr folgt die Partie zwischen FA Göppingen und dem TV Großwallstadt. Am Samstag um 16 Uhr beginnt das Spiel um Platz drei, um 18 Uhr das Endspiel.

Premiere feiert das “Hyänen-Studio”, wo Trainer und Sportliche Leiter zwischen den Partien interviewt werden. Wer nicht in die Halle kommen kann, kann alle Partien am eigenen Rechner verfolgen. Alle Details zum Streaming, zu Anfahrt und Ticketpreisen gibt es hier.

Neben dem PLC ist auch ein Jugend-Turnier in drei Altersklassen mit namhafter Beteiligung angesetzt (Samstag und Sonntag) – und das Gesamtpaket, „Karlheinz-Urschel-Cup“ genannt, findet überwiegend zeitgleich in zwei Hallen statt. Die gesamte HG-Familie ist an diesem Wochenende im Einsatz und gefordert.

Am Samstag muss der Nachwuchs früh aus den Federn. Um 9.30 Uhr ist sowohl in Oftersheims Karl-Frei-Halle (KFH) wie auch in Schwetzingen Anpfiff zu den ersten Partien des Tages. Die B-Jugendlichen messen ihre Kräfte über zweimal 20 Minuten in zwei Gruppen. Die HG steht Saase³Leutershausen, und Pfungstadt in der KFH gegenüber. Rimpar, Konstanz und Allach, allesamt aus der Jugend-Bundesliga bekannt, ermitteln ebenfalls eine Rangfolge. Sie absolvieren dann nach den Finalspielen der Männer im PLC am Samstag überkreuz ab vermutlich 20 Uhr ihre Halbfinals in der NSH. Das Endspiel erfolgt am Sonntag gegen 15 Uhr als Abschluss der kompletten Veranstaltung. Davor gibt es dort noch die Platzierungsspiele, auch für die jeweiligen vorherigen Gruppendritten.

Ähnlich läuft es bei der C-Jugend. Sie beginnt mit Begegnungen über zweimal 15 Minuten in Schwetzingen (Samstag, 9.30 Uhr). In der einen Gruppe sind neben dem Gastgeber Rodgau Nieder-Roden und die HSG Konstanz mit von der Partie, in der anderen fordert die SG Pforzheim/Eutingen die DJK Rimpar und die Rhein-Neckar-Löwen heraus. Semifinals, Platzierungspartien und das Endspiel sind dann für Sonntag (ab 9.30 Uhr, NSH) angesetzt.

Ebenfalls am Sonntag ab 10 Uhr mit einer Spielzeit von jeweils 20 Minuten im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ ist dann in der Karl-Frei-Halle die D-Jugend am Zug. Auswärtige Teilnehmer sind hier die TSG Wiesloch, die Rhein-Neckar-Löwen und Saase³Leutershausen.

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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