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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Drei Minuten vor Abpiff kommt das Aus

Jugend-Bundesliga Handball: HG unterliegt im Final Four-Halbfinale nur knapp

Es war ein Kräftemessen vierer fast gleichstarker Teams. Aber Ende ging die HG Oftersheim/Schwetzingen, mit großen Hoffnungen angereist, beim erstmals ausgetragenen Final Four um den DHB-Pokal der Jugend-Bundesliga Handball jedoch leer aus. Sie unterlag dem späteren Gesamtsieger HSG Rodgau Nieder-Roden mit 24:27 (11:10). Ein dritter Platz mit Gastgeber FA Göppingen (verlor 24:25 gegen VfL Horneburg) wurde nicht ausgespielt.

Das Ergebnis sieht letztlich deutlicher aus als der Spielverlauf tatsächlich war. Nach abwehrbetonter, verkürzter erster Halbzeit baute Oftersheim/Schwetzingen eine Führung von drei Toren Vorsprung auf (13:10/27.). Doch wie schon zuvor und auch später schlichen sich immer wieder kleine Unzulänglichkeiten ein, die ein höheres Absetzen verhinderten. Die Hessen nutzten solche kurze Schwächephasen mit ihrem druckvollen Tempospiel gnadenlos aus (14:14/36.). Trotzdem hatten die Badener meist die Nase vorne (16:14, 21:19) – bis hin zum 23:22 von Till Nasgowitz (47.). Mit dem folgenden Ausgleich kassierte die HG zusätzlich noch eine Hinausstellung, eine Schwächung im Endspurt.

Dennoch lag eine erneute Führung im Bereich des Möglichen – es kam nur ein Pfostenknaller heraus. Rodgau Nieder-Roden nutzte indes die Überzahl über den Kreis: 23:24 (49.). Ein Fehlpass besiegelte dann das Ende des Traums, erster DHB-Pokalsieger der Geschichte zu werden. Die HSG stellte über den linken Rückraum auf das entscheidende 23:25. HG-Trainer Christoph Lahme riskierte alles, musste nach Auszeit dann aber den nächste Ball mit ansehen, der dem Gegner in die Hände gespielt wurde. Jonas Markert ließ sich nicht lange bitten, lief auf das leere Oftersheim/Schwetzinger Gehäuse zu und vollstreckte zum 23:26, 30 Sekunden vor Ende.

Diese Niederlage war bitter, „vielleicht die bitterste der ganzen Saison“, meinte Lahme. Doch er versuchte seine Jungs auch wieder aufzurichten, denen die große Enttäuschung lange anzusehen war. Sie hätten hervorragend gekämpft und nur Kleinigkeiten hätten den Ausschlag gegeben. Mit dieser Niederlage hätten sie aber alle für die Zukunft, egal ob im aktiven Bereich oder in einem weiteren Jahr Jugend-Bundesliga, eine wertvolle Erfahrung gemacht, die sie weiterbringen könnte. „So etwas kann man in keinem Training nachstellen und vermitteln.“

HG: Back, Rabe; Metz (1), Antritter (5), Schulz, Auth, Zaum (3), Winkler (1), Rothardt (2), Kirchner (2), Grimm (1), Zimprich, Löffler (2), Nasgowitz (7/1). mj

Bilder: Thorsten Metz

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