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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Offensivleistung erneut zu schwach

Regionalliga Herren: HG unterliegt bei SG Weinstadt mit 32:35.

HG-Trainer Christoph Lahme war einmal mehr äußerst frustriert. Sein Team hatte gerade bei der SG Weinstadt 32:35 (15:15) verloren, die damit ihren Trend in den Abwärtsstrudel zumindest verlangsamte, vielleicht auch stoppte. Und für die zählerlose Auswärtsnummer der Kurpfälzer lag zum wiederholten Male das Manko weitgehend im Offensivbereich.

Dazu kam: Aus Krankheitsgründen blieben unter der Woche etliche Spieler dem Trainingsbetrieb fern, wie Max Barthelmeß (welcher vor Ort als „einer der torgefährlichsten Spieler der Liga“ angekündigt wurde), der sich zum Spiel jedoch zurückmeldete – und dort auch am häufigsten traf, meist per Siebenmeter. Im Gegensatz zu Kreisläufer Marc Kern, der im Bett verblieb. Erfreulich dafür, dass sich Mittelmann Henri Hell nach Verletzungsunterbrechung, die teilweise an Krücken absolviert wurde, auf dem Spielfeld versuchte. Auch Linkshänder Benedikt Meiser war wieder mit am Start.

Und all diese Vorbereitung und das Zähnezusammenbeißen schienen sich auch lange Zeit auszuzahlen, ohne auf Gästeseite zu glänzen, aber dennoch meist vorne zu liegen. Noch nach drei Vierteln der Spielzeit führte Oftersheim/Schwetzingen (22:23). Dann erfolgte der erste eigentlich nur kleine Einbruch (26:24). Doch die Fehler summierten sich bald, aus einem 28:26 wurde ein 31:26 (53.). Und zäh wurde dieser Vorteil im Endspurt von den Hausherren verteidigt (35:30), während die HG gegen Ende nur minimal näher kam.

Lahme machte später jedoch nicht den Verlust der Führung in der Schlussviertelstunde als ursächlich verantwortlich. Das Dilemma sei schon viel früher entstanden. „Wir schafften es nie, im Spiel mal mit zwei, drei, vier Toren in Führung zu gehen.“ Auch seien die Fehler Weinstadts anfangs der zweiten Spielhälfte nicht ausgenutzt worden, „um einen 3/4:0-Lauf zu generieren. Und nach dem angesprochenen 22:23 leisteten wir uns einfach zu viele eigene Fehler, ließen erneut freieste Einwurfmöglichkeiten liegen“. Zusätzlich hätte sich sein Team wie schon gegen Ende der ersten Halbzeit von Hektik und Pfiffen anstecken lassen.

Dabei trafen die Badener in eben jener durchaus schnell gespielten Endphase noch neunfach ins gegnerische Netz, mehr als im Schnitt zuvor. Doch es hagelte auch noch 13 heftige Gegentreffer, wo dann auch wieder Rückzugsverhalten nach Ballverlusten und Stabilität der Deckung angesprochen werden müssten.

HG: Zupp, Berghoffer; Barthelmeß (13/9), D. Huljak (3), V. Huljak, Meiser (2), Auth, Suschlik, Schmitt (3), Nauß, Klein (5), Hepp (5), Muth, Hell (1).

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