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„Konsequent im Torabschluss sein”

Regionalliga Frauen: HG am Samstag im Vorspiel zur Drittligapartie gegen Tabellennachbarn TSV Bönnigheim.

Nach der Osterpause reichte es bei den Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen nur zu zwei Trainingseinheiten. Wahrlich keine guten Voraussetzungen für den Fight mit Tabellennachbar TSV Bönnigheim, der am Samstag in der Nordstadthalle zu Gast sein wird.

Die Truppe aus dem Zabergäu, vormals auch schon höherklassig angesiedelt mit entsprechenden Ambitionen, steht einen Rang über den Kurpfälzerinnen, allerdings uneinholbar entrückt. Der kurpfälzische Gastgeber hat zwar keine Abstiegssorgen mehr, könnte aber an seinen letzten beiden Spieltagen noch um zwei Positionen rutschen. Dies sollte natürlich möglichst verhindert werden. Außerdem geht es dem Team um die verletzte Kapitänin Saskia Zachert darum, sich auch von ihrem immer sehr treuen Heimpublikum gebührend in den Sommer zu verabschieden. Der Saisonabschluss wird dann in Neckarsulm stattfinden – ein weiterer direkter Nachbar im Klassement.

Trainer Carsten Sender beginnt jedoch sein wöchentliches Pressestatement mit einer schlechten Nachricht, driftet dann aber ins Positive ab: „Meine Tochter Florine (Anmerkung: die Mittelfrau) wird wahrscheinlich nicht spielen können. Sonst hoffe ich, dass wir bis auf unsere Langzeitverletzten alle Spielerinnen an Bord haben werden.

Der Gegner verfüge über einen starken Rückraum mit der Unterschiedsspielerin Katja Kerner auf Halbrechts. Sie ist Vierte in der Torschützenstatistik. „Dazu sind die Bönnigheimerinnen immer für 30 bis 35 Tore gut, da ihre erste Welle sehr strukturiert vorgetragen wird. Wir müssen deshalb vor allen Dingen konsequent im Torabschluss  und schnell im Rückzug sein. Denn für einen Sieg gegen Bönnigheim werden wir eben auch die 35 Tore brauchen.“ Ein hehres Ziel, denn im Schnitt der Runde erzielten seine Ladies bislang nur rund knapp über 26 Tore pro Match. Doch Steigerungen sind ja immer möglich.

Dass den Kraichgauern ihr derzeitiger Aufenthalt in der Viertklassigkeit nicht schmeckt, war schon letzte Runde bei diversen Wechseln zu merken. Und auch jetzt gab es im Februar einen „Paukenschlag“, wie die Heilbronner Stimme titelte. Das Trainergespann Simon Weiberle und Julian Weresch stellte laut offizieller Mitteilung seine Posten zur Verfügung. Die Garde aus der zweiten Reihe musste übernehmen.

HG Oftersheim/Schwetzingen – TSV Bönnigheim (Samstag, 17 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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