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Wichtige Partie am Bodensee

Handball-Regionalliga Frauen: HG bei Drittliga-Absteiger Steißlingen.

Nach dem etwas ernüchternden Heimauftritt gegen Bönnigheim führt die Fortsetzung des Handball-Spielbetriebs die Regionalliga-Frauen der HG Oftersheim/Schwetzingen nun fast bis an den Bodensee zum TuS Steißlingen (Samstag, 18 Uhr).

Steißlingen ist Absteiger aus der 3. Liga, steht aber nur zwei Zähler vor der HG, hat ihr aber mit einem Tor Vorsprung den Erfolg im Hinspiel vor der Nase weggeschnappt. „Der TuS hat weiterhin ein qualitativ gut besetztes Team und baut auch viele junge Spielerinnen aus dem A-Jugend-Regionalligateam in den Spielprozess ein“, hat HG-Coach Carsten Sender beobachtet. „Der Rückraum hat sicherlich gehobenes Niveau und die Halle ist immer voll. Das wird ein richtiges Auswärtsspiel, aber auch ein wichtiges Spiel für beide Teams.“ Die bisherigen Heimergebnisse des Hegau-Teams bilden dabei in der Summe eher ein gemischtes Auf-und-Ab.

Für Sender lief dafür die Vorbereitung in mehrfacher Hinsicht suboptimal. So war er doch selbst beruflich verhindert. Deshalb leitete Co-Trainerin Caro Vreden das Training der verbliebenen Spielerinnen. „Wir werden einmal mehr nicht komplett sein“, bedauert Sender. „Jule Haupt wird definitiv fehlen, Melanie Walther konnte gar nicht trainieren, und ich hoffe, dass Lena Förste und Lena Magnus noch spielfähig werden. Aber das ist eher Wunschdenken statt gesicherter Erwartungshaltung. Florine Sender hat schon letztes Wochenende angeschlagen gespielt, da müssen wir auch abwarten.“ Gute Aussichten sehen anders aus, aber die HG hat in dieser Saison durchaus Erfahrungswerte gesammelt, wie solche Schwierigkeiten zu überwinden sind.

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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