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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Souveräner Auswärtserfolg

Regionalliga Frauen: HG distanziert sich von Gegner Leinfelden/Echterdingen und Abstiegszone.

Mit einem Erfolg beim vormaligen Tabellennachbarn in der Regionalliga, der HSG Leinfelden/Echterdingen, haben sich die Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen dem Klassenerhalt gewaltig genähert. Sie gewannen mit 27:23 (10:7). Für ihren Trainer Carsten Sender „ein souveräner Sieg“.

Seine „Chefin“, die verletzte Rückraumspielerin und sportliche Leiterin Saskia Zachert bleibt in Sachen gebannter Abstiegsgefahr noch abwartend und zurückhaltend: „Da will ich mich noch nicht festlegen. Keine der Mannschaften, die bei uns noch anstehen, sind zu unterschätzen. Außerdem bekommt wohl Leinfelden/Echterdingen noch die verlorenen Punkte gegen Stuttgart/Metzingen II gutgeschrieben. Da wurde wahrscheinlich eine nicht spielberechtigte Akteurin eingesetzt. Trotzdem würde ich vorsichtig sagen, dass es in die richtige Richtung geht und die Mannschaft momentan eine tolle Teamleistung zeigt.“

Souverän war der Erfolg auch deshalb, weil die Gäste nur anfänglich gering in Rückstand gerieten (3:2) und vor der Pause einen ersten Vorsprung aufbauten (6:9), der in der Folge ausgedehnt wurde (16:21, 19:25) und eigentlich nicht mehr in Gefahr geriet. „Die ersten Halbzeit haben wir durch wechselnde Deckungssysteme und viel Einsatz gewonnen. Wir haben unsere beste Abwehrleistung der Saison abgerufen“, freute sich Sender später. Stella Giehl im Tor habe ebenfalls einen Sahnetag erwischt. Kleines Manko: „Im Angriff haben wir viele 100-Prozent-Chancen liegen lassen. Die Pfosten und die Latte haben geglüht.“ Die A-Jugendliche Sarah Hielbig („unser Küken“), nebenbei noch im Abi-Stress, hat vor der Pause dafür gesorgt, dass der Vorsprung stetig anwuchs.

„Auch die zweite Spielhälfte haben wir konzentriert begonnen“, berichtet der HG-Coach weiter. „Nur HSG-Spielmacherin Svenja Biehl mit ihren acht Toren drehte stark auf und bereitete uns leichtes Kopfzerbrechen. Jasmin Jung hat dafür bei uns ein starkes Leistungspaket in Angriff und Abwehr gezeigt. Da geht positiv aber noch mehr. Dazu zogen wir einige berechtigte Siebenmeter, die Helena Bertele sicher einnetzte. Jetzt können wir unser Punktekonto mit einem leichten Lächeln anschauen, ohne den Realismus der Lage zu vergessen.“

HG: Giehl, Myrianidou; Sender (3), Racky (1), Bertele (12/4), Li. Magnus, Ernst (1), Le. Magnus (2), Jung (4), Patzschke (1), Schmitt, Hielbig (3), Föllinger.

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