Saison-Crunchtime beginnt

Regionalliga Frauen: HG trifft am Samstag in der KFH auf Vorletzten Freiburg II.
Die Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen haben sich zuletzt von ihren personellen Zwängen und Missständen etwas freigeschwommen. Dies hatte ja sogar einmal zu einer Spielabsage geführt. Das rettende Ufer, um dem Abstiegssog zu entrinnen, ist aber noch lange nicht erreicht.
Was von ihrer Sportchefin und verletzten Mitspielerin Saskia Zachert zuletzt schon angedeutet wurde, ist nun eingetreten. Die HSG Leinfelden/Echterdingen, der letzte geschlagene Gegner, hat inzwischen wieder zwei Punkte mehr, da ihr die Zähler aus einer eigentlich verlorenen Begegnung mit der HSG Stuttgart/Metzingen II zugesprochen wurden. Umso wichtiger erscheint, dass auch Oftersheim/Schwetzingen weiter Zählbares einfahren sollte, jetzt gegen den Vorletzten HSG Freiburg II, der am Samstag in Oftersheim zu Gast sein wird.
Auch HG-Trainer Carsten Sender lässt einen Weckruf los: „Jetzt beginnt die Saisonphase, die entscheidend sein wird.“ Und wie bekannt, greifen er und sein Team diesen Abschnitt mit begrenzten Mitteln an. „Es sieht wieder danach aus, dass wir spielfähig sind“, stellt er das Positive voran, muss aber einschränken: „Allerdings könnte der Kader diesmal kleiner ausfallen, da wir eine Erkältungswelle haben und auch in einzelnen Fällen leichte Verletzungssorgen. Wir werden deshalb eine Spielerin aus unserer zweiten Mannschaft hochziehen.“ Diese bestreitet direkt davor das Derby gegen die HSG St. Leon/Reilingen II.
Was den Gegner angeht, hat Sender klar auf dem Schirm: „Freiburg ist eine junge Truppe mit viel Talent und sehr hoher Geschwindigkeit. Einzig der Erfahrungshorizont ist noch nicht so ganz ausgeprägt.“ Klingt für seine Mannschaft also durchaus machbar. Der Coach hebt aber warnend den Finger: „Wir dürfen alles tun, nur dieses Team nicht unterschätzen.“
HG Oftersheim/Schwetzingen – HSG Freiburg II (Samstag, 18 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)


