Punkt gewonnen – Rote Laterne behalten

JBLH: HG-A-Jugend trennt sich von Friesenheim/Hochdorf 39:39-Unentschieden.
Die Punkteteilung beim 39:39 (19:17) zwischen den Jugend-Bundesliga-Konkurrenten HG Oftersheim/Schwetzingen und HLZ Friesenheim/Hochdorf mag nach dem wechselhaften Spielverlauf in Ordnung gehen. Gegen Ende war es für die Gastgeber sogar eher ein gewonnener Zähler, da die Pfälzer dem Gewinn ein klein wenig näher gewesen waren.
Denn mit 35:38 nach einigen vergebenen Bällen sowie 140 Restsekunden auf der Spieluhr war der Eulenunterbau am Drücker, ließ sich aber von Raphael Schmitt (3) und Malte Aeckerle den Sieg noch entreißen. Was Schmitt als Spielgestalter und Vollstrecker im Hausherrenverbund für eine Bedeutung hat, ist unbestritten. Auf des Gegners Seite steht allerdings Simon Wacker (17/3) als Dreh- und Angelpunkt genauso, wenn nicht mehr im Fokus – ein früherer HG-Spieler, den die meisten noch gut kannten. Trotzdem gelang es der HG nicht, ihn aus der Gleichung zu entfernen, um so die eigenen Chancen zu erhöhen. Dabei stand es um diese anfangs gar nicht einmal so schlecht. Von 5:5 (8.) bis 11:6 (14.) ging es mit viel Tempo und gestützt auf Torhüter Joshua Wolf nur in eine Richtung.
Eine Auszeit von Friesenheim/Hochdorfs Trainer Maximilian Sormani nahm dem Oftersheim/Schwetzinger Spielwitz aber fast jeglichen Wind aus den Segeln. „Wir müssten eigentlich schon mit sieben, acht Toren Vorsprung führen“, ärgerte sich HG-Coach Justin Hahne, denn seine Jungs hatten im ungestümen Vorwärtsdrang zu jenem 11:6 auch schon einiges liegen gelassen. Aber spätestens über den Seitenwechsel hinweg hatten sie den Faden vorerst fast völlig verloren (21:25/39.), wurden teilweise hinten fast vorgeführt, scheiterten vorne an HLZ-Keeper Nicolas Geiger.
Die Struktur im Gastgeber-Spiel war komplett verloren gegangen. Mühsam versuchte Hahne sie mittels Timeout und eines vierten Rückraumspielers wieder hereinzubringen – mit gewissem Erfolg (24:26/43.), was dann wieder eine Unterbrechung seitens des HLZ bedingte. Beim 27:32 musste der HG-Trainer allerdings seine letzte Grüne Karte vorzeitig einsetzen. Mit offensiver Deckungsformation und fünf Treffern in Serie (32:32/52.) ging es dem Showdown entgegen.
Die HG fährt damit ihren ersten Punkt der laufenden Runde ein, bleibt aber im Besitz der Roten Laterne, denn für das HLZ ist es der zweite.
HG: J. Wolf, Mast; Mehlis (2), Grodde (1), Baldauf (3), Aeckerle (5), Auth (2), Kuhlee (3), Jäger (6), Rohr (1), Weidner, Schmitt (10/2), Himmelmann (1), Wagner (3), R. Wolf (2).


