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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

„Nahezu perfekte erste Halbzeit“

Verbandsliga: HG II ärgert Ex-Co-Tabellenführer TSV Rot/Malsch maximal und gewinnt mit 36:30.

Nur drei Angriffe führten bei Handball-Verbandsligist HG Oftersheim/Schwetzingen II in den ersten 30 Minuten nicht zum Torerfolg. Aber 22 Mal zappelte der Ball im Netz. Es war der Grundstein, um Co-Tabellenführer TSV Rot/Malsch mit 36:30 (22:12) aus der Halle zu fegen. Der Auftrag, den Favoriten zu ärgern, war maximal gelungen. Und die Glückwünsche und Dankesschreiben von Tabellenführer TSG Wiesloch ließen nicht lange auf sich warten.

Mit einer 3:2:1-Deckungsformation und David Huljak auf der Spitze wurde der Gast wohl etwas überrascht. Die HG-Verteidiger klebten an den Angreifern wie bissige Kläffer, ließen ihnen keinen Raum zur Entfaltung. Das 6:1 (9.) entsprach so gar nicht den Rot/Malscher Erwartungen. Auch ein Siebenmeter war schon zur Beute des gutaufgelegten HG-Keepers Tim Rabe geworden. Eine erste Auszeit war fällig.

Hahne nutzte dies für eine Abwehrumstellung und keine zehn Minuten später flog der zweite grüne Karton der TSV auf den Kampfrichtertisch (13:6). Dessen Trainerduo setzte von nun an bis zum Ende auf den siebten Feldspieler im Angriff. Doch bis zur Pause wuchs der Rückstand weiter an. Rabe nutzte diese Möglichkeit, sich dafür in der Torschützenliste zu verewigen.

Völlig konträr indes der Start in den zweiten Durchgang. Die HG-Männer produzierten einen Fehlangriff nach dem anderen. Ein erboster Hahne nahm seinerseits schnell ein Timeout (35.). Aber er musste sich noch gedulden. Erst mit dem achten Versuch seiner Mannschaft beendete Rechtsaußen Jona Himmelmann die einseitige Torflaute. Allerdings hatte der Gast nur viermal getroffen (23:16), der Vorsprung war noch groß..

„In der Halbzeit war ganz klar angesprochen, dass wir nicht nachlassen dürfen, dass wir mit der gleichen Konsequenz wie zuvor weiterdecken müssen“, berichtete Hahn aus der Kabine. „Das wurde leider nicht umgesetzt. Jeder hat einen Schritt weniger gemacht, was bei diesem Spielstand auch irgendwo verständlich ist. Aber irgendwie hatten die Jungs nicht im Kopf, das wir eine nahezu perfekte erste Halbzeit gespielt hatten. Und Perfektionismus ist selten Standard.“

Die Partie wurde jetzt auch chaotischer, etwas ruppiger. Es hagelte Zeitstrafen. Erst wanderten beinahe gleichzeitig drei Rot/Malscher auf die Strafbank. Dann folgten einige HGler. Auch Strafwürfe häuften sich. Im Versuch eines Aufbäumens deckte die TSV zunehmend offensiver bis hin zu einer kompletten Manndeckung gegen Ende. Doch die heimischen Jungs ließen sich auf ihrem Weg zum Sieg von nichts beirren. Über 30:22 (49.) wurde der Übergang in den Feiermodus beschritten.

HG: Bräunling, Rabe (1); D. Huljak (12/3), Aeckerle (1), Hepp (2), Nauß (3), Fichtner (4), Micke (4), Weidner (2), Walter, Hell (3), Ihrig, Himmelmann (3), R. Wolf (1).

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