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„Mutig, frech und schnell spielen“

HG will gegen Söflingen zweiten Schritt nachlegen

„Für uns war das TuSEM-Spiel der erste Schritt. Ich bin extrem stolz, wie wir das angegangen sind, auch schon in der Traingswoche davor, wo die mannschaftliche Geschlossenheit und der Wille erkennbar waren.“

Nach dem Drittliga-Sieg in Essen, will Handball-Trainer Axel Buschsieper von der HG Oftersheim/Schwetzingen nun auch im Heimspiel der Klassenverbleibsrunde den zweiten Schritt gegen die TSG Söflingen erfolgreich gehen.euling ist der Angekündigte nicht. Mit Dymal Kernaja kehrt ein früherer Spieler zurück.

„Für mich war beeindruckend, wie sich jeder besonders in der ersten Halbzeit einsetzte, jeder die ihm übertragenen Aufgaben bewältigte, den Matchplan überragend umsetzte.“ Für Buschsieper war dies ein absoluter Teamerfolg, dessen Fortsetzung er kaum erwarten kann. „Wir spielten eine Riesenabwehr. Gerade Leon (Haase) zum Beispiel verlor gegen die Essener Hauptakteure keinen einzigen Zweikampf. Und Benne (Keeper Benedikt Müller) nahm, nachdem Shrek (Maximilian Herb) vorher sensationell gehalten hat, auch noch in den letzten 20 Minuten jede Menge Freie weg. Das beflügelt.“ 

Und genau daran soll nun weiter gearbeitet und möglichst nahtlos gegen die Ulmer angeknüpft werden. Denn für den HG-Coach gelten die Söflinger vom Papier her als die stärksten Gegner, auch wenn sie gerade in Haßloch verloren haben. Für den Abstiegskampf haben sich die Schwaben sogar noch einmal Verstärkung an Land gezogen. Für die Spielmacher-Position verpflichtete die TSG Isaiah Klein (21) vom Bundesligisten Frisch Auf Göppingen, wo sein Vertrag vor kurzem aufgelöst wurde. Er lief auch für Drittligist HC Oppenweiler/Backnang auf, wo er als eindeutiger Halbrechter eingestuft wurde, als sehr wurfstarker und torgefährlicher Spieler. Er kam bislang allerdings nicht zum Einsatz, weil die Spielordnung für einen solchen Wechsel eine Wartefrist vorsieht.

Die gegnerische Formation ist Buschsieper indes relativ egal. Er weiß, dass die TSG durch die Bank gut besetzt ist, auch mit erfahrenen Leuten. „Die Karten werden neu gemischt. Wir müssen das Spiel genauso angehen wie letzte Woche. Wir dürfen nicht abwartend auftreten. Da mssen wir gegenhalten, mutig, frech und schnell agieren.  Und außerdem ist es ein Heimspiel, das müssen wir gewinnen, wollen wir eine Chance auf den Klassenerhalt haben.“ Dabei setzen er und seine Jungs wieder auf die rückhaltlose Unterstützung des heimischen Publikums, wenn auch zu ungewohnter Uhrzeit. Diese sind auch zum „Vorprogramm“ gerne gesehen, wenn ab 13 Uhr die Bundesliga-A-Jugend gegen den HC Düsseldorf antritt.

HG Oftersheim/Schwetzingen – TSG Söflingen (Sonntag, 16 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

Bild: Lutz Rüffer

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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