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Mit Zuversicht in die neue Saison

Die HG-Handballer verweisen bei ihren Jahreshauptversammlungen auch auf gestiegene Anforderungen und Kosten.

Die Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen gehen mit ihrem bekannten Führungsteam, das auf einigen Positionen ergänzt und neuformiert wird, in die Zukunft. Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder der Handball-Abteilungen von TSV Oftersheim und TV Schwetzingen, die in der HG seit 28 Jahren freundschaftlich miteinander verbunden sind, ihre Führungsriege. So bleiben Markus Barthelmeß (Jugend), Martin Schmitt (Sport) und Michael Zipf (Kommunikation) im HG-Vorstand. Jochen Kühnle hatte nach fast 15 Jahren engagierter ehrenamtlicher Mitarbeit im HG-Vorstand angekündigt, nicht mehr zu kandidieren und sich in Zukunft im Vorstand des HG-Stammvereins TSV Oftersheim einzubringen. Kühnle wurde von seinen Vorstandskollegen als Dank für sein langjähriges Engagement zum „Ehren-Vorstand“ ernannt. Für ihn rückt Timo De Marco als Vorstand Finanzen in den HG-Vorstand auf.

Bei den Rückblicken auf die vergangene Saison überwog eindeutig das Positive. So berichtete Markus Barthelmeß über viele gute Platzierungen der Jugendteams in den bundesweit höchsten Spielklassen. Er wies jedoch darauf hin, dass die Anforderungen – gerade nach dem Zusammenschluss der Verbände zum neuen Baden-Württembergischen Handball-Verband –weiter gestiegen sind – und damit auch die Kosten für lizenzierte Trainer, für Trikot- und Fahrtkosten.

Sportvorstand Martin Schmitt war zufrieden mit dem früh gesicherten Klassenerhalt des Drittliga-Teams. Besonders stolz sei er darauf, dass bei einigen Partien bis zu 14 Spieler auf dem Parkett standen, die in der eigenen Jugend ausgebildet wurden. Luft nach oben gebe es noch beim Budget, um kontinuierlich einen breiteren und stabileren Kader aufzustellen, so Schmitt, der mit Timo De Marco auch Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH ist, die für den Drittliga-Spielbetrieb verantwortlich zeichnet. Mannschaft und Umfeld gingen zuversichtlich in die neue Saison. Die Südgruppe der 3. Liga sei extrem anspruchsvoll und ausgeglichen, es werde von Anfang an spannend, so Schmitt. „Und wir müssen zusammen mit den Fans unbedingt unsere Heimstärke bewahren.“

Saskia Zachert, die zusammen mit Karo Kolb die sportliche Leitung der Damen innehat, zeigte sich beim Saisonrückblick „mehr als zufrieden“. So schaffte die 1. Damenmannschaft trotz verschärfter Abstiegsregelung überraschend den Klassenerhalt in der Regionalliga, und die Ib-Mannschaft spielte lange um den Aufstieg mit. Ziel ist es, den Klassenerhalt der Damen 1 diesmal früher zu sichern und mit der Ib-Mannschaft wieder oben mitzuspielen. Dabei sollen die eigenen Talente aus der A-Jugend behutsam an höhere Aufgaben herangeführt werden.

Bei den Versammlungen der beiden Handball-Abteilungen fand nun ein Generationswechsel statt. Beim TSV Oftersheim übernehmen Max Mäder und Freddy Fehrenbach die „Amtsgeschäfte“. Beim TV Schwetzingen heißt der neue Abteilungsleiter Simon Förch, den Michael Zipf als Stellvertreter unterstützt. Alle wurden jeweils einstimmig gewählt.

Nach dem Ende dieser Versammlung eröffnete der Vorsitzende Helmut Weber die Jahreshauptversammlung des Förderkreises Handball der HG Oftersheim/Schwetzingen e.V. Aufgabe des Förderkreises ist es, die Aktivitäten der HG im gemeinnützigen Bereich, insbesondere der Jugend, zu finanzieren, so Weber. Er bedankte sich bei den Mitgliedern und betonte, wie wichtig neben den Zuschüssen der Stammvereine die regelmäßigen Spenden der Förderer seien, um den Jugendspielbetrieb und den der Aktiven (ohne 3. Liga) aufrechtzuerhalten. Weber wurde für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Gemeinsam mit den Abteilungsleitern Max Mäder und Simon Förch sowie der Kassenwartin Tanja Müller bildet er den neuen Vorstand des HG-Förderkreises.

Mit einem Ausblick auf Patrick-Lengler-Cup und Karlheinz-Urschel-Cup am kommenden Wochenende, an dem wieder einmal die ganze große HG-Familie in Einsatz ist, ging der Reigen der HG-Versammlungen zu Ende.

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13. Dezember 2025

HG-Partner gewinnt den „Oscar der Nachhaltigkeit“

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Torsten von Borstel und „Green Guides“ überzeugen die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Es war beim 5. Kamingespräch der HG-Handballer im Jahre 2022, als Torsten von Borstel, damals Geschäftsführer des Vereins „United Against Waste“, seine Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Klimaschutz vorstellte. Für seinen leidenschaftlichen und visionären Vortrag erhielt der HG-Partner, der in Plankstadt lebt, schon damals großen Applaus.

Jetzt wurde von Borstel (auf dem Bild oben gemeinsam mit seiner Frau Petra, die Teil des Teams ist) mit seinem Unternehmen „Green Guides“, das die Ideen von damals weiterentwickelt hat, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Unternehmenskategorie „Prüfung und Beratung“ ausgezeichnet. Von Borstel und sein Team haben Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement für ihre „Rolle als Impulsgeber einer datengetriebenen und ressourcenschonenden Ernährungswirtschaft“ erhalten, wie es in der Jury-Begründung heißt. Green Guides stehe für „die besondere Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Foodsektor“. Die Kombination aus Datenerhebung und Analyse ermögliche es, Prozesse in Großküchen und bei Caterern effizienter zu gestalten und Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren.

Torsten von Borstel erläutert seine Vision einer klimagerechten Ernährungswirtschaft.

„Für uns bedeutet das nicht nur Anerkennung, sondern ein klares Signal: Nachhaltigkeit gehört ins Zentrum wirtschaftlichen Handelns“, sagt Torsten von Borstel. „Die Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Verantwortung – sind keine Nebenschauplätze. Sie sind die Grundlage für Zukunftsfähigkeit. Wer heute wirtschaftlich denkt, muss nachhaltig handeln. Denn echte Wirtschaftlichkeit entsteht dort, wo wir langfristig Werte sichern: für Unternehmen, für Menschen, für unseren Planeten.“

Von Borstel, der gemeinsam mit seiner Frau Petra häufig bei den Drittliga-Spielen der HG zu sehen ist, engagiert sich ehrenamtlich im „HG-Greenteam“. Diese kleine Gruppe von HGlern überdenkt regelmäßig, wie die HG nachhaltiger werden und handeln kann. So sind aus der Gruppe heraus zahlreiche Impulse für eine Verringerung der Abfallmengen an den Spieltagen, für weniger Papierverbrauch, für den Verzicht auf Einweggeschirr und Plastik gegeben worden. Auch soziale Initiativen, etwa ein Konzept zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in der HG vor Diskriminierung und Gewalt, sind hier entstanden. Letztlich basiert das Zukunftskonzept „HGenda 2030“ auf vielen Ideen dieser Gruppe von Gleichgesinnten.

Die HG gratuliert Torsten von Borstel und seinem gesamten Team deshalb herzlich zum verdienten Gewinn des „Oscars der Nachhaltigkeit“.

Weitere Infos über Green Guides: www.green-guides.de

Foto: Christian Köster

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