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Mit mehr Konstanz direkt qualifizieren

JBLH: HG startet am Sonntag zuhause gegen direkten letztjährigen Konkurrenten Rodgau/Nieder-Roden.

Zum (leicht verspäteten) Auftakt in die aktuelle Handball-Bundesliga-Saison trifft die A-Jugend der HG ausgerechnet mit der HSG Rodgau/Nieder-Roden auf jenen Gegner, der ihr in der vergangenen Saison das Ticket zur erneuten direkten Qualifikation weggeschnappt hatte. Dies soll so nicht erneut geschehen, gibt sich HG-Rückraumann Valentin Kuhlee kämpferisch. Er postuliert: „Wir wollen uns direkt qualifizieren.“ Seine Kollegen aus dem älteren Jahrgang und er sind gewillt, ihren jüngeren Mitstreitern und jenen, die dann nachfolgen sollten, eine sichere Basis zu überlassen.

Doch ein Selbstläufer wird das nicht werden, strebt doch die gesamte Branche diesem Ziel entgegen. Die Saison 25/26 ging die HG dabei zum großen Teil mit dem jungen Jahrgang an. Knapp 70 Prozent der Mannschaft gehörten dem Jahrgang 2008 an, sollte inzwischen gereifter sein. Doch Trainer Justin Hahne warnt: „Wer jetzt aber denkt, dass die neue Runde einfacher wird, weil viele nun schon Erfahrung in der Jugend-Bundesliga und ebenfalls im Aktivenbereich haben, dem fehlen die Insider-Daten – etliche Mannschaften spielten hier schon mit jungem Jahrgang.“ Und auf einge davon trifft die Kurpfälzer Truppe wieder. Mit Dresden ist allerdings auch ein ziemlich unbekannter Newcomer mit am Start.

Um sich darauf vorzubreiten waren deshalb Trainingsspiele gegen die Top-Mannschaften der 2. Jugendbundesliga, wie HLZ Friesenheim/Hochdorf und die SG PforzheimEutingen ebenso angesetzt wie gegen Teams aus dem Männerbereich, um sich auf die Körperlichkeit der Liga vorzubereiten. Außerdem stand die wiederholte Teilnahme am West Junior Cup in Crissier bei Lausanne am Genfer See auf dem Programm. Dort trafen Hahnes Leute auf zahlreiche Vertretungen aus Frankreich und der Schweiz, welche den einen oder anderen Juniorennationalspieler stellen. Und auch die Liga-Konkurrenz Pforzheim/Eutingen sowie der kommende Gegner waren vor Ort. „Es bleibt für uns zu hoffen, dass die Truppe weiter an ihrer Konstanz arbeitet, um das Ziel „Top 6“ zu erreichen“, fordert der Coach. Denn: „Spätestens nach dem Turnier war jeder Spieler im Rundenmodus und es gilt, von Anfang an fleißig Punkte zu sammeln.“

Die Spieler hätten den Ruf erhört, meint Kuhlee stellvertretend für seine Truppe. „Wir wollen und müssen am Sonntag gut reinstarten, noch dazu in unserer eigenen Halle. Mit konzentrierter Abwehr und indem wir im Angriff die Basics abrufen, sollten wir das packen, so dass für uns vom Start weg gleich ein gutes Gefühl entsteht.“

Während sich die HG im Vergleich zu ihren direkt qualifizierten Gästen noch lange bis zur entscheidenden Qualifikation in Coburg im Wettkampfmodus befand, hatten diese eine längere streßfreiere Zeit, stiegen dafür aber schon letzte Woche zum offiziellen Rundenstart ein. Dabei wurde die HSG daheim vom TV Großwallstadt relativ schnell vor vollendete Tatsachen gestellt. Sie verlor 20:29 (11:15), knüpfte wenig an ihre gezeigten Leistungen in Crissier an. Die Eigenfehlerquote sei zu hoch gewesen und der gegnerische Torwart stand den Würfen zu oft im Weg, wurde moniert. Im Weg zu stehen haben auch die HG-Keeper vor.

HG Oftersheim/Schwetzingen – Rodgau/Nieder-Roden (Sonntag, 15.15 Uhr, Karl-Frei-Halle Oftersheim)

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