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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

„Jedem Gegner das Leben schwer machen“

Verbandsliga Herren: Keine Platzierungsvorgaben fürs HG-Perspektivteam vor Auftakt in Handschuhsheim.

„Wieder eine Top-Vier-Platzierung zu erwarten wäre vermessen“, stellt Trainer Justin Hahne vom Verbandsligisten HG Oftersheim/Schwetzingen II vorneweg klar. Und dafür hat er mehrere Gründe, die er vor dem Start seines Teams am Samstag (19 Uhr) beim TSV Handschuhsheim darlegt. Prinzipiell soll die „Ib“ aber wieder „ein unangenehmer Gegner zu sein, auf den man sich nur schwer einstellen kann, der aber versuchen wird, vorne anzugreifen“.

Zu eng seien die Spiele in der vergangenen Saison verlaufen, in der „wir uns als wahre Crunchtime-Mannschaft bewiesen“. Daneben sei immer die Altersstruktur seiner Leute zu beachten und der etwas dünn gestrickte Stammkader. Schon letzte Runde sprach Hahne vom „wohl jüngsten Perspektivteam, das es bei der HG je gab“. Und der Schnitt wurde nach Abgängen der fünf erfahrensten Akteure weiter gedrückt. Fabian Engels (perspektivisch auch für die Erste Mannschaft vorgesehen), der letztjährige Toptorschütze der HW Plankstadt, darf sich mit seinen 27 Jahren nun „Altershäuptling“ nennen. Denn Thorsten Micke und Lars Fichtner hatten ja ihren Rücktritt erklärt, laufen jetzt in der „Ic“ auf (starten am Samstag, 17 Uhr zum Derby bei Hockenheim II). Leistungsträger wie Thorben Zimprich und Linus Schmid zog es in die nächsthöhere Spielklasse zum Oberligisten Viernheim und Sascha Vierling in die Regionalliga in der Pfalz.

Etliche Jungs, die noch für die „Ib“ auflaufen könnten und sollten, sind aber auch für die Oftersheim/Schwetzinger Regionalliga-Mannschaft von Interesse, werden aktuell dort sehr gebraucht. Eine Terminierung bei Heimspielen ist da meist etwas leichter. Problematisch kann es auswärts werden – schon an diesem Samstag, denn die Partie der „Ersten“ in Waiblingen ist quasi zeitgleich angesetzt. So müssen sich die A-Jugendlichen beweisen, was sie auch sollen. Denen steht aber am Folgetag auch noch ein eigenes Match bevor.

Eine besondere Partie dürfte die Begegnung am Neckar auch für Rückraummann Simon Gärtner sein. Es ist sein Heimatverein, wo er letzte Runde noch spielte, aber auch für die HG A2 auflief. Jetzt hat er komplett gewechselt und ist gespannt wie das alles so laufen wird.

Drei Fragen an Manuel Ihrig

In Vertretung seiner Kameraden ergriff Manuel Ihrig als vorläufiger Mannschaftssprecher noch das Wort.

Was ist Euer Ziel als Mannschaft?

Manuel Ihrig (links): “Eine schlagkräftige Truppe formen”.

Manuel Ihrig:  Wir haben letztes Jahr bewiesen, dass wir als sehr junge Truppe auch gegen Teams, die um den Aufstieg spielen, mithalten und auch Punkte holen können. Hier ist es als Team unser Ziel, von Woche zu Woche jedem Gegner das Leben schwer zu machen und möglichst viele Zähler in Schwetzingen und Oftersheim zu behalten. Ein konkretes Tabellenziel haben wir im kleinen Stamm der Mannschaft nicht festgelegt. Es ist viel wichtiger, die Spieler aus der A-Jugend, so wie uns die letzten Jahre, immer mehr an den Aktiven-Handball und die Härte heranzuführen und die immer wieder neu auftretenden Konstellationen zu einer schlagkräftigen Mannschaft zu formen. Außerdem steht natürlich die persönliche Entwicklung jedes Einzelnen, sowie die Entwicklung als Mannschaft bei einer so jungen Truppe im Vordergrund.

Ist der schmale Kern der Truppe ein Problem?

Ihrig: Es ist natürlich nicht leicht, jede Woche in veränderter Formation aufzutreten, da man nie wirklich weiß, wer jetzt letztendlich mit wem auf dem Feld steht. Als Perspektivteam ist es eben so, dass man abhängig von der „Ersten“ und der A-Jugend ist. Gibt es Überschneidungen mit diesen beiden Mannschaften kann es auch mal eng werden bei dem sowieso schon kleinen Stammkader. Am Ende können sich so aber auch die Gegner nicht darauf einstellen, mit was für einer welcher Mannschaft wir am Ende spielen.

Und nun der klebstofffreie Auftakt?

Ihrig: Mit Carsten Menz hat Handschuhsheim einen neuen Trainer, der bei der HG kein Unbekannter ist. In der Jugend habe auch ich immer mal wieder unter ihm trainiert und gespielt und mit seinem Sohn Fabian, der jetzt auch in Heidelberg ist, lange zusammen gespielt. Die Auswärtspartien ohne Harz waren bereits im letzten Jahr keine einfachen Spiele, da es jedes Mal aufs Neue eine ungewohnte Umstellung ist. Wenn wir es  schaffen, im Angriff kontrolliert und geduldig zu spielen und eine kompakte Abwehr stellen, dann haben wir trotz allen Umständen gute Chancen auf einen Auftaktsieg.

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