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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Mehr Platz, mehr Getränke, noch mehr Spaß

Pep & Pop Reloaded steigt am Fasnachtssamstag zum 11. Mal – mit neuen Ideen der Organisatoren.

Zum elften Mal veranstalten die Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen am Fastnachtssamstag „Pep & Pop Reloaded“. Die Organisation der Kultfete liegt seit einigen Jahren bei drei ehemaligen Handballern und jungen Familienvätern, die sich in der HG nicht nur ehrenamtlich engagieren, sondern auch Gesellschafter in der HG- Spielbetriebsgesellschaft sind. Wir haben mit Waldemar Hermann, Moritz Schleyer und Yannick Zipf über Bewährtes und über Neues bei Pep & Pop Reloaded gesprochen.

Pep & Pop Reloaded ist inzwischen fester Bestandteil im Schwetzinger Fasnachtskalender. Was ist in diesem Jahr geplant?

Hermann: Wir gehen – abgesehen von einer kurzen Pause während Corona – in diesem Jahr schon in die elfte Runde. Wir haben uns entschieden, das Raum-Konzept leicht anzupassen. Bislang war alles der damaligen Kult-Party Pep & Pop der TV-Handballer nachempfunden, die bis Ende der 1980er-Jahre in der jetzigen Lore-Eichhorn-Halle stattfand. Zum ersten Mal wird es diesmal eine zentrale, große Bar geben.

Welche Vorteile erhoffen Sie sich davon?

Schleyer: Mehr Platz für unsere Gäste. Die Sitzgelegenheiten werden auf die Empore verlagert, wodurch wir zusätzlich auch den Eingangsbereich entzerren. Somit bleibt mehr Freiraum zum Tanzen und Feiern. Daneben erleichtert uns das neue Raum-Konzept das Nachfüllen unserer Bar.

Gibt es auch Änderungen beim Getränkeangebot?

Hermann: Ja, das Angebot wurde um Aperol sowie Wodka Lemon ergänzt. Damit reagieren wir auf Wünsche, die in den letzten Jahren häufiger geäußert wurden. Außerdem gibt es in diesem Jahr eine Pep & Pop-Sonderedition der Schwetzinger Gin-Destillerie SNOWO. Weiterhin gilt: Gute Getränke zu fairen Preisen.

Wird es dazu besondere Aktionen geben?

Schleyer: Bis 20:30 Uhr bieten wir eine Aperol-Happy-Hour an. Sie soll den Gästen einen angenehmen Einstieg in den Abend ermöglichen.

Wie können Interessierte Karten erwerben?

Zipf: Eintrittskarten sind weiterhin für 20 Euro erhältlich. Der Vorverkauf läuft über die Buchhandlung Kieser in Schwetzingen. Fast alle Karten sind bereits verkauft. Eine Abendkasse wird es voraussichtlich nicht geben.

Was zeichnet Pep & Pop Reloaded aus?

Zipf: Wir wollen versuchen, das Gefühl der damaligen Party zu transportieren. Dazu hängen wir als Dekoration die Decke ab, wie es damals schon gemacht wurde. Auch der traditionelle Mond-Lampion wird extra in der Mitte der Halle installiert. Die Musik richtet sich an alle Geschmäcker: Natürlich wird es auch Faschingshits geben, aber eben auch Charts und einen bunten Mix aus 80ern und 90ern. Wer noch nicht dabei war, sollte das unbedingt mal erleben.

Wird es in diesem Jahr endlich auch wieder eine Rutsche geben, mit der man von der Empore auf die Tanzfläche rutschen kann?

Hermann: (lacht) Die wird es auch in diesem Jahr nicht geben.

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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