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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Limitierte Kadertiefe bremst HG

Handball-Regionalliga Frauen: Ausgedünnt nach Leinfelden/Echterdingen.

Die Regionalliga-Handballerinnen der HG Oftersheim/Schwetzingen müssen sich weiterhin hochkarätigen Gegnern stellen. Auch wenn die äußeren Umstände ungünstig erscheinen, geht es jetzt in den Sportpark Goldäcker zur HSG Leinfelden/Echterdingen (Samstag, 18 Uhr).

Die HSG gehört einerseits zu den Mannschaften, die sich hinter dem Spitzenreiterduo Schmiden/Oeffingen und Schutterwald in der Verfolgung drängeln, anderseits liegt sie auch nur vier Punkte vor der HG. Deren Trainer Carsten Sender urteilt: „Leinfelden/Echterdingen wird noch einmal nach aktuellem Stand eine Herausforderung, die wir realistisch einordnen.“ Generell hat sich Sender auch mit der Gesamtlage seiner Mannschaft beschäftigt. „Wir nutzten diese Woche zu einer Analyse des Istzustandes.“ Da sei alles auf den Prüfstand geommen.

Aber der Coach der Gäste muss sich tagesaktuell immer noch mit dem leidigen Thema des fehlenden Personals herumschlagen. „Unser Spiel dort wird von zahlreichen Ausfällen gekennzeichnet sein. Den Wunsch einer Spielverlegung, bereits vor drei Wochen eingereicht, hat die HSG nicht beantwortet. Grundsätzlich limitiert uns unsere Kadertiefe, und der Ausfall von Leistungsträgerinnen – besonders nach Fremdeinwirkungen von Spielerinnen unserer Gegner – belastet uns sehr.“ Natürlich dachten er und die sportliche Leitung über Gegenmaßnahmen nach: „Der Transfermarkt lässt keine Sofortverstärkungen erkennen. Einige Spielerinnen der zweiten Mannschaft werden uns nun unterstützen müssen. Und wir werden jetzt Spielerinnen in neue Rollen entwickeln. Das aber braucht Zeit und die hat man im Ergebnissport eigentlich nicht. Aber einfach kann ja jeder!“

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13. Dezember 2025

HG-Partner gewinnt den „Oscar der Nachhaltigkeit“

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HG-Partner gewinnt den „Oscar der Nachhaltigkeit“

Torsten von Borstel und „Green Guides“ überzeugen die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Es war beim 5. Kamingespräch der HG-Handballer im Jahre 2022, als Torsten von Borstel, damals Geschäftsführer des Vereins „United Against Waste“, seine Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Klimaschutz vorstellte. Für seinen leidenschaftlichen und visionären Vortrag erhielt der HG-Partner, der in Plankstadt lebt, schon damals großen Applaus.

Jetzt wurde von Borstel (auf dem Bild oben gemeinsam mit seiner Frau Petra, die Teil des Teams ist) mit seinem Unternehmen „Green Guides“, das die Ideen von damals weiterentwickelt hat, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Unternehmenskategorie „Prüfung und Beratung“ ausgezeichnet. Von Borstel und sein Team haben Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement für ihre „Rolle als Impulsgeber einer datengetriebenen und ressourcenschonenden Ernährungswirtschaft“ erhalten, wie es in der Jury-Begründung heißt. Green Guides stehe für „die besondere Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Foodsektor“. Die Kombination aus Datenerhebung und Analyse ermögliche es, Prozesse in Großküchen und bei Caterern effizienter zu gestalten und Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren.

Torsten von Borstel erläutert seine Vision einer klimagerechten Ernährungswirtschaft.

„Für uns bedeutet das nicht nur Anerkennung, sondern ein klares Signal: Nachhaltigkeit gehört ins Zentrum wirtschaftlichen Handelns“, sagt Torsten von Borstel. „Die Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Verantwortung – sind keine Nebenschauplätze. Sie sind die Grundlage für Zukunftsfähigkeit. Wer heute wirtschaftlich denkt, muss nachhaltig handeln. Denn echte Wirtschaftlichkeit entsteht dort, wo wir langfristig Werte sichern: für Unternehmen, für Menschen, für unseren Planeten.“

Von Borstel, der gemeinsam mit seiner Frau Petra häufig bei den Drittliga-Spielen der HG zu sehen ist, engagiert sich ehrenamtlich im „HG-Greenteam“. Diese kleine Gruppe von HGlern überdenkt regelmäßig, wie die HG nachhaltiger werden und handeln kann. So sind aus der Gruppe heraus zahlreiche Impulse für eine Verringerung der Abfallmengen an den Spieltagen, für weniger Papierverbrauch, für den Verzicht auf Einweggeschirr und Plastik gegeben worden. Auch soziale Initiativen, etwa ein Konzept zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in der HG vor Diskriminierung und Gewalt, sind hier entstanden. Letztlich basiert das Zukunftskonzept „HGenda 2030“ auf vielen Ideen dieser Gruppe von Gleichgesinnten.

Die HG gratuliert Torsten von Borstel und seinem gesamten Team deshalb herzlich zum verdienten Gewinn des „Oscars der Nachhaltigkeit“.

Weitere Infos über Green Guides: www.green-guides.de

Foto: Christian Köster

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