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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Krimi geht für die HG nicht gut aus

C2 verliert trotz Aufholjagd mit einem Tor gegen die SG Edingen/Friedrichsfeld/Seckenheim

Es war wieder ein Heimspiel-Krimi der männlichen C2-Mannschaft der HG Oftersheim/Schwetzingen und wieder ging es für die Hausherren nicht gut aus. Trotz einer engagierten Aufholjagd musste sich das Team der HG am Ende denkbar knapp mit 27:28 (13:18) gegen die SG Edingen/Friedrichsfeld/Seckenheim geschlagen geben.

Der Start der ersatzgeschwächten HG-Jungs gegen die körperlich überlegenen Gäste missglückte. Unnötige Ballverluste und zu viele Einzelaktionen im Angriff, zaghaftes Eingreifen in der Abwehr und schnell sahen sie sich mit 1:5 im Rückstand. Doch die Jungs kamen besser in das körperbetonte Spiel. Vor allem die stabilere Abwehr, einige Schnellangriffe und das Stoßen für den Nebenmann halfen, den Rückstand zu verringen. Die Chance auf das 9:10 wurde allerdings vertan, stattdessen erhöhte der Gegner auf 8:11. In Folge schlichen sich wieder einige Ballverluste ein und die HG-Jungs taten sich schwer gegen die kompakte Abwehr der Gäste. Bis zum Halbzeitpfiff zogen diese Tor um Tor davon und gingen mit einem passablen Vorsprung von fünf Toren in die Halbzeit (13:18).  Wer dachte, die HGler geben sich nur geschlagen, irrte sich.

In der Pause fand das Trainerteam aus Jonas Eichhorn und Max Barthelmeß offensichtlich die richtigen Worte für ihre junge Mannschaft. Vor allem über das aggressive Abwehrverhalten und dem gegenseitigen Aushelfen kam es gleich nach dem Seitenwechsel wieder ins Spiel und ging nach einer sehr starken Phase erstmalig mit 20:19 in Führung. Diese wechselte sich bis zur dramatischen Schlussphase ab. Die Anzeigetafel zeigte noch drei Minuten, die HG war wieder mit einem Tor vorne. Doch nur Sekunden später erzielten die Gäste wieder den Ausgleich und im nächsten Angriff die Führung. Den Hausherren fehlten am Ende die Nerven, in ihrem letzten Angriff noch den Ausgleich zu erzielen und so gingen sie knapp geschlagen vom Feld (27:28).

Trainer Jonas Eichhorn ist trotz der Niederlage sehr stolz auf sein Team. „Sie haben toll gespielt und den Rückstand aufgeholt. Ich bin sehr zufrieden mit den Leuten, die ich zur Verfügung hatte.“ Besonders gefreut hat sich Eichhorn, dass die frisch einstudierten Spielzüge so gut funktioniert haben.

Am Wochenende steht mit dem Spiel gegen den TV Sinsheim ein nächstes Highlight an. Die C2 der HG will beweisen, dass sie mit dem Tabellenzweiten mithalten kann.

HG Oftersheim/Schwetzingen: Hugo Biesert; Arjen Schönenberg (7), Hannes Vobis, Vincent Wierick, Fabio De Marco (2/1), Julian Röntgen, Belá Romeik, Jonas Hassler (1), Gabriel Ihrig (5), David Brombach (12). nan, Bilder: Siegfried Brombach

Nächstes Spiel: TV Sinsheim – HG Oftersheim/Schwetzingen (Samstag, 14:45 Uhr, Gymnasiumhalle, Sinsheim)

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18. März 2026

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3. Liga: Edward Hammarberg verlängert seinen Vertrag.

Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat den nächsten wichtigen Pfeiler im Mannschaftskader stehen: Edward Hammarberg hat seinen Vertrag bei der HG um mindestens eine weitere Saison verlängert. „Wir freuen uns, dass Eddy der HG unabhängig von der Liga in der nächsten Runde treu bleibt“, sagt der Sportliche Leiter Freddy Fehrenbach.

Hammarberg kam 2022 als eines der größten finnischen Handballtalente von der SG Flensburg-Handewitt zur HG und hat sich hier zum Leistungsträger in der Mannschaft entwickelt. Gebremst wurde er in seiner Entwicklung nur immer wieder von kleinen und größeren Verletzungen. Aber derzeit ist er fit und mehr als eine Entlastung für HG-Torjäger Florian Burmeister im linken Rückraum. In den kommenden Wochen wird er den längerfristig verletzten Burmeister allerdings ganz ersetzen müssen.

„Ich fühle mich hier sportlich und menschlich sehr wohl“, sagt Hammarberg. „Ich habe das Gefühl, dass ich hier den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen kann.“

An der HG schätzt der 24-Jährige „vor allem den starken Zusammenhalt im Team und das familiäre Umfeld. Die Unterstützung der Fans und des gesamten Umfelds gibt einem als Spieler enorm viel zurück“, sagt er.

Der Student der Elektrotechnik hat sich zum Ziel gesetzt, sich „sowohl technisch als auch mental“ weiterzuentwickeln „und der Mannschaft bestmöglich zu helfen“.

Foto: S. Brombach

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