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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

Keine Punkte im Derby

3. Liga: HG unterliegt Saase³Leutershausen am Ende zu hoch.

Es hat so etwas von dieser täglich grüßenden Murmeltiergeschichte. Die HG Oftersheim/Schwetzingen hält in der 3. Handall-Liga praktisch gegen jeden Gegner gut mit. So wie jetzt im Derby bei Saase³Leutershausen, wo der Gast vor (ab 9:10/21. per Siebenmeter durch Max Barthelmeß) und zur Pause gar leicht führte. Aber es gibt dann immer irgendwann ein paar Kleinigkeiten, die schief gehen. Das Team um Trainer Christoph Lahme gerät leicht ins Hintertreffen, muss alles riskieren und verliert am Ende in der Regel zu überdeutlich – in diesem Fall mit 26:33 (14:13). Es war der sechste Sieg für S³L in Serie.

Besonders schwer wiegt auch der erneute Ausfall von HG-Torjäger Florian Burmeister, der Mitte der 2. Hälfte mit einer Fußverletzung ausscheiden musste. Die genaue Diagnose steht noch aus, aber mit einer Rückkehr aufs Spielfeld dürfte diese Saison nicht mehr zu rechnen sein.

Einzig positiver Aspekt an diesem Spieltag bleibt die Heimniederlage des TV Erlangen-Bruck gegen Neuhausen auf den Fildern (31:35). Die Erlanger werden wohl das einzige verbleibende Team sein, welches die HG eventuell noch einholen könnte. Der Abstand nach vorne ist somit gleich geblieben.

Am Ende blieb Lahme einmal mehr nur übrig, dem Gegner zum „Sieg mit vielleicht ein paar Toren zu viel“ zu gratulieren. Auch nicht erstmalig lobte er sein Team dafür, dass es vieles richtig gemacht habe. Und dies über mehr als 50 Minuten. Auch sein Pendant kommentierte: „Es war anfänglich ein komplett offenes Spiel mit Problemen unsererseits im Angriff“ (SGL-Coach Florian Taafel). Die HG dagegen fand immer wieder Lösungen, insbesondere über den Kreis mit Marc Kern (Bild oben).

Der Gastgeber hatte nach dem Seitenwechsel dann zunächst ein wenig die Nase vorne, zog jedoch ab dem 21:19 (44.) vielleicht schon vorentscheidend durch Treffer von Niklas Krämer, Stefan Salger und Maximilian Kessler auf 24:19 davon (47.). Mehrfach kam die HG zwar wieder in Schlagdistanz (25:22 bis 28:25 (57.), die Möglichkeiten auf mehr Annäherungen verstrichen jedoch ungenutzt. Die Schlussphase bis zum 31:26 (59.) gerieten zum Schaulaufen der Hausherren, während sich das seitens der HG eingegangene Risiko nicht auszahlte.

HG: Rabe, Fauerbach; Barthelmeß (5/4), Antritter, Burmeister (3), V. Huljak, Kern (8), Nauß, Zimprich, Novo (3), Hammarberg (3), Haase, Muth (3), Hell, Ferger (1).

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