Jetzt kommt der Spitzenreiter

3. Liga: HG will am Samstag im Heimspiel gegen Kornwestheim punkten.
Es wird für die HG Oftersheim/Schwetzingen in der 3. Liga immer enger, was den direkten Klassenerhalt angeht. Nach dem intensiven und über weite Strecken gut beherrschten Spiel bei der HSG Konstanz blieb HG-Trainer Christoph Lahme nur eine Ausflucht: „Jetzt haben wir leider wieder keine Punkte. Wir müssen schauen, wo wir welche sammeln können, und deshalb mit der gleichen Energie wie in Konstanz oder davor gegen die Rhein-Neckar-Löwen II auch gegen Kornwestheim antreten.“
Doch mit dem SVS kommt der aktuelle Tabellenführer. Und der ist seit Mitte Oktober ungeschlagen und hat schon einen deutlichen Vorsprung auf die Konkurrenz. Aussichtslos ist das nicht. Schon im Hinspiel auswärts hatte es einen langen Kampf um die Zähler gegeben (26:24/54.). Erst im Schlussspurt, als der Gast alles auf eine Karte setzte, fiel die Entscheidung gegen die Kurpfälzer (33:28).
Abseits von ihrer guten Ausgangslage gibt es seitens der Schwaben noch keine eindeutige Zusage, an der Aufstiegsrunde teilzunehmen, geschweige denn im Erfolgsfall den Zweitligabetrieb auch in Angriff nehmen zu wollen. Dafür wären noch zu viele Hürden zu meisten hatten vor kurzem SVS-Abteilungsleiter Mirco Henel und sportlicher Leiter Pascal Wels zu bedenken gegeben.
Bei Kornwestheim wird indes Dauerbrenner und Vereinsikone Christopher Tinti „volljährig“. Der Mittdreißiger hat auch für die nächste Runde zugesagt, seine 18. Saison in Kornwestheim seit 2009 als 19-Jähriger. Sein Mantra: „Solange sich die körperlichen Beschwerden in Grenzen halten und ich nicht mit dem Rollstuhl in die Halle muss, bleibe ich dabei.“ Er ist nicht der einzige, der ligaunabhängig seine Treue zu Kornwestheim beibehält. So auch Trainer Alexander Schurr und Top-Torschütze Felix Kazmeier.
HG Oftersheim/Schwetzingen – SVS Kornwestheim (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)


