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HG wehrt sich tapfer beim Primus

Regionalliga Frauen: HG verliert in Metzingen nicht nur das Spiel, sondern auch eine Schlüsselspielerin.

HG-Trainer Carsten Sender musste wieder einmal die äußerst angespannte personelle Lage beklagen. Auch vor der Begegnung beim Spitzenreiter HSG Stuttgart/Metzingen II waren zum Abschlusstraining nur sechs Feldspielerinnen einsatzfähig. Dazu eine Torfrau, doch die gehört nicht einmal mehr zu den aktuellen HG-Kadern, stellte sich aber zur Verfügung. Elf mehr oder weniger fitte Akteurinnen hatte er dann in der Handball-Hochburg Metzingen auf den digitalen Spielberichtsbogen schreiben lassen, die sich tapfer wehrten, aber letztlich mit 26:45 (13:18) chancenlos blieben.

Diese Tapferkeit dokumentierte sich in der völligen Ausgeglichenheit dieser Begegnung im ersten Spieldrittel (10:10). Schon hier sah der HG-Coach Ausbaumöglichkeiten: „In der ersten Halbzeit hat uns die Qualität beim Torschuss gefehlt. Gerade von den Außenpositionen hatten wir Defizite beim Abschluss, die sofort im Umschaltspiel bestraft worden sind. Aber unsere Leistung war ansprechend und es hätte gefühlt noch enger sein müssen.“ Denn die Mängel nahmen dann kurzfristig zu, was der Gastgeber zum 15:11 nutzte (24.).

Nach der Pause wurde es dann aber schnell zum Einbahnstraßen-Handball (23:15, 26:16/40.), die Begegnung war entschieden, Gegensteuern unmöglich. Sender musste eingestehen: „Da waren wir dann richtig unterlegen. Uns wurden alle Bereiche des Handballspiels von den ‚Tussies‘ überlegen vorgeführt. Aber diese eindringlichen Auswärtsniederlagen kennen wir ja schon. Damit müssen wir umgehen, gerade bei Gegnern dieser Qualität.“

Die HSG hatte in der jugendlichen Klara Schlipf (Jahrgang 2008) ihre stärkste Torwerferin (13). Aber auch die „arrivierten“ und von Sender angekündigten Kräfte wie Ida Gaugisch (2005/7) oder Katharina Goldammer (2007/6) hielten sich nicht unbedingt zurück. Es wird andere Mannschaften brauchen und geben, bei denen sich die HG ihre benötigten Zähler zum Klassenerhalt holen muss und wird. Der schwäbische Bundesliga-Unterbau gehört da nicht dazu.

Deshalb bedauert Sender auch mehr als die Niederlage: „Julika Fath hat sich verletzt, an der Rippe. Das schmerzt am meisten.“ Zudem hat auch Saskia Zachert etwas abbekommen.

HG: Giehl, Myrianidou; Sender (9), Racky (3), Li. Magnus (1), Zachert (5), Le. Magnus (2), Jung (1), Miltner (3), Hielbig (2/2), Fath.

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