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HG startet in Drittliga-Vorbereitung

3. Liga: Saisonbeginn und Gegner stehen noch nicht fest.

Seit dieser Woche sind sie wieder im Wald, auf dem Sportplatz und in der Halle im Einsatz: Mit einer schweißtreibenden Athletikeinheit begann dieser Tage die Vorbereitung der Drittliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen auf die neue Saison. Chefcoach Christoph Lahme und sein neuer Co- und Athletiktrainer Timo von Albedyll versammelten ihren ganz überwiegend unveränderten Kader auf dem Sportplatz des TSV Oftersheim zum Trainingsauftakt. Von Albedyll übernahm nach einer kurzen Ansprache der Sportlichen Leitung um HG-Vorstand Martin Schmitt und Frederik Fehrenbach das Kommando. Er kommt von der HSG Hanau zur HG und bringt u.a. viel Erfahrung als Drittligaspieler mit.

Mit dabei waren neben dem neuen Torwarttrainer Markus Walther (er kehrt zur HG zurück) erstmals auch die Neuzugänge Yannick Muth und Istvan Ferger. Yannick Muth wechselt von der TSG Haßloch über den Rhein zur HG. Der torgefährliche Mittelmann wird Christian Wahl ersetzen, der sich in dieser Saison noch einmal in den Dienst der Mannschaft gestellt hatte, nun aber seine Handballschuhe endgültig an den Nagel hängte. Der junge Linkshänder Ferger kommt vom Bundesligisten Frisch Auf! Göppingen, wo er in der U19-Mannschaft in der1. Bundesliga im Einsatz war. Er soll dem HG-Angriff im rechten Rückraum neue Möglichkeiten eröffnen. Zu den beiden externen Neuzugängen kommen aus der eigenen Jugend Henri Hell (Rückraum Mitte), Mungkorn Nauß (Linksaußen) und Linus Schmid (Rückraum links) hinzu.

Trainerteam und Mannschaft bereiten sich jetzt also auf die neue Saison vor. Wann diese aber beginnt und wie ihre Gegner heißen, steht immer noch nicht fest. Der Grund ist die noch offene Abstiegsfrage in der 2. Bundesliga. Nach einem Fehler von Zeitnehmern und Schiedsrichtern in der Partie des letzten Spieltags zwischen TuSEM Essen und dem Dessau-Roßlauer HV muss diese Begegnung am Sonntag, 29. Juni wiederholt werden. Vom Ausgang der Partie hängt ab, wer in die 3. Liga absteigt. Folglich kann die Spielkommission beim Deutschen Handball-Bund die Staffeleinteilung erst nach dem 29. Juni vornehmen. Somit befinden sich die mehr als 60 deutschen Drittligisten in der Warteschleife.

Dazu kommt, dass der DHB wegen der in Deutschland ausgetragenen Handball-WM der Frauen im Winter den Saisonbeginn auf das Wochenende 23./24. August terminiert hat. Den Vereinen hat er aber die Möglichkeit eingeräumt, die Partien aus dem Sommer im Einvernehmen mit den Gegnern auf Wochenenden im November und Dezember zu verlegen. Nur steht eben noch nicht fest, mit welchen Vereinen man diese Verlegungen abstimmen soll – siehe oben.

Für die Drittliga-Jungs spielte das beim Trainingsauftakt keine Rolle. Für sie steht nämlich in vier Wochen schon der Höhepunkt der Vorbereitung an: Beim eigenen Patrick-Lengler-Cup am 25./26. Juli trifft die HG zunächst auf die Rhein-Neckar-Löwen und in einer weiteren Partie auf Frisch Auf! Göppingen oder den TV Großwallstadt. Alle freuen sich schon jetzt auf diese hochkarätigen Gegner vor einer sicherlich tollen heimischen Kulisse. Am 1. Juli beginnt der Kartenvorverkauf bei der Buchhandlung Kieser in Schwetzingen, bei dem sich auch HG-Fans frühzeitig ihr Ticket sichern sollten. Schon jetzt gibt es viele Anfragen von Sportinteressierten aus der Region, die beim Handball-Sommerhighlight dabei sein wollen.

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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