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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

HG II rennt Rückstand hinterher

Oftersheim/Schwetzingen verliert in Friedrichsfeld

Auswärts bringt die HG Oftersheim/Schwetzingen II noch kein Bein richtig auf den Boden. Beim TV Friedrichsfeld verlor der Gast das Badenliga-Derby mit 29:32 (14:17).

Entgegen seinen Befürchtungen fanden sich bei HG-Coach Jan Philipps zum Abschlusstraining und am Spieltag ausreichend Spieler ein. Doch die Quantität alleine war nicht ausreichend, einer soliden Heimmannschaft Paroli zu bieten. Schnell sahen sich die HG-Jungs beim 7:2 im Hintertreffen (8.) und Philipps nahm seine erste Auszeit: „Es war schwieriges Spiel, in dem wir nie richtig angekommen sind. Wir sind von Anfang an einem Rückstand hinterher gelaufen, welchen wir nie egalisieren konnten.“

Doch seine Ansprache und die zunehemende Anpassung an die atmospherischen Bedingen (haftmittelfreies Milieu) sorgten dafür, dass der Rückstand erst stagnierte, dann zusammenschmolz (12:10). Die Partie verlief nun reichlich spannend. Nach dem 22:21 (43.) und 23:22 (45.) jeweils von Luca Metz war der Umschwung greifbar nahe, entglitt den HG-Akteuren jedoch nach einigen misslungenen Aktionen wieder (32:26/58).

Philipps kritisierte angesichts der Flut von Gegentreffern: „Uns hat der Wille in der Abwehr gefehlt, welchen wir vor dem Spiel als entscheidendes Kriterium über Sieg oder Niederlage ausgemacht hatten. Natürlich kam uns das harzfreie Spielgerät nicht entgegen, trotzdem war diese Leistung nicht ‚HG-like‘ und wir müssen nächste Woche in Wiesloch ein anderes Gesicht zeigen.“

HG: Herb, Steinbach; Metz (4), Fendrich (3), Seitz (2), Zimprich (6), Micke (3), Beck (5/3), Rothardt (2), Kirchner (1), Grimm, Trunk (2), Redmann (1), Seidenfuß.

Bild: Thorsten Metz

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13. Dezember 2025

HG-Partner gewinnt den „Oscar der Nachhaltigkeit“

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HG-Partner gewinnt den „Oscar der Nachhaltigkeit“

Torsten von Borstel und „Green Guides“ überzeugen die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Es war beim 5. Kamingespräch der HG-Handballer im Jahre 2022, als Torsten von Borstel, damals Geschäftsführer des Vereins „United Against Waste“, seine Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Klimaschutz vorstellte. Für seinen leidenschaftlichen und visionären Vortrag erhielt der HG-Partner, der in Plankstadt lebt, schon damals großen Applaus.

Jetzt wurde von Borstel (auf dem Bild oben gemeinsam mit seiner Frau Petra, die Teil des Teams ist) mit seinem Unternehmen „Green Guides“, das die Ideen von damals weiterentwickelt hat, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Unternehmenskategorie „Prüfung und Beratung“ ausgezeichnet. Von Borstel und sein Team haben Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement für ihre „Rolle als Impulsgeber einer datengetriebenen und ressourcenschonenden Ernährungswirtschaft“ erhalten, wie es in der Jury-Begründung heißt. Green Guides stehe für „die besondere Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Foodsektor“. Die Kombination aus Datenerhebung und Analyse ermögliche es, Prozesse in Großküchen und bei Caterern effizienter zu gestalten und Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren.

Torsten von Borstel erläutert seine Vision einer klimagerechten Ernährungswirtschaft.

„Für uns bedeutet das nicht nur Anerkennung, sondern ein klares Signal: Nachhaltigkeit gehört ins Zentrum wirtschaftlichen Handelns“, sagt Torsten von Borstel. „Die Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Verantwortung – sind keine Nebenschauplätze. Sie sind die Grundlage für Zukunftsfähigkeit. Wer heute wirtschaftlich denkt, muss nachhaltig handeln. Denn echte Wirtschaftlichkeit entsteht dort, wo wir langfristig Werte sichern: für Unternehmen, für Menschen, für unseren Planeten.“

Von Borstel, der gemeinsam mit seiner Frau Petra häufig bei den Drittliga-Spielen der HG zu sehen ist, engagiert sich ehrenamtlich im „HG-Greenteam“. Diese kleine Gruppe von HGlern überdenkt regelmäßig, wie die HG nachhaltiger werden und handeln kann. So sind aus der Gruppe heraus zahlreiche Impulse für eine Verringerung der Abfallmengen an den Spieltagen, für weniger Papierverbrauch, für den Verzicht auf Einweggeschirr und Plastik gegeben worden. Auch soziale Initiativen, etwa ein Konzept zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in der HG vor Diskriminierung und Gewalt, sind hier entstanden. Letztlich basiert das Zukunftskonzept „HGenda 2030“ auf vielen Ideen dieser Gruppe von Gleichgesinnten.

Die HG gratuliert Torsten von Borstel und seinem gesamten Team deshalb herzlich zum verdienten Gewinn des „Oscars der Nachhaltigkeit“.

Weitere Infos über Green Guides: www.green-guides.de

Foto: Christian Köster

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