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Laden... HG Oftersheim/Schwetzingen

HG beim Hardtrun in Höchstform

HG-Nachwuchs, Damen und Unified-Hyänen waren beim TSV Oftersheim am Start und erzielten Bestleistungen.

Beim HardtRun des TSV Oftersheim nahm die HG Oftersheim/Schwetzingen mit großem Engagement teil. Vertreten waren da besonders die kleinsten Nachwuchs-Handballer; die Minis, die F-Jugend, die E-Jugend sowie die D2-Jugend und zeigten beeindruckende Leistungen. 

Besonders hervorzuheben ist Peter Herbold, der in seiner Altersklasse unter die Top drei lief und für seine hervorragende Leistung besonders ausgezeichnet wurde. Auch HG-Maskottchen “Wutschi” war natürlich beim HardtRun dabei.

Die schnellste Frau im Feld über zehn Kilometer war Caroline Lieb. Die Co-Trainerin der HG-Damen freute sich über einen persönlichen Rekord. Die 35-jährige Ketscherin wollte die 40 Minuten unterbieten, was ihr dann mit 37:59 sehr deutlich gelang. Ihre Hauptsportart ist Hyrox, eine Kombination aus Kraft- und Laufeinheiten. Mit viel Intervalltraining kommt die Handballerin, die von ihren Mannschaftskameradinnen der HG-Damenmannschaft begleitet wurde, auf 50 Wochenkilometer, außerdem geht sie ausgiebig ins Fitness-Studio. „Mein nächstes Ziel sind die Weltmeisterschaften in Chicago in vier Wochen.“ Bei der letzten WM wurde sie Fünfte in ihrer Altersklasse.

Erstmals inklusiver Lauf: die HG-Unified-Hyänen starten durch

Erstmals nahmen auch zwölf Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit drei Coaches des inklusiven Handballteams der HG-Unified-Hyänen am HardtRun über eine Kurzstrecke von 400 m (außerhalb Konkurrenz) teil. Mit dieser Aktion wollten die Macher des HardtRuns und die HG ein gemeinsames Zeichen für Teilhabe an Gesellschaft und Sport setzen.

Nachdem die Startnummern an alle laufwilligen Athleten verteilt waren, wuchs bei allen die Spannung und Vorfreude auf den Lauf. Es ging dabei nicht darum, Höchstleistungen zu vollbringen oder Bestzeiten zu erzielen. Der Spaß sollte natürlich für alle Beteiligten im Vordergrund stehen. Als das Startzeichen gegeben wurde, zeigten alle Läufer und Läuferinnen, was in ihnen steckte. Manch einer lief dabei, unter dem Jubel und Anfeuerungsrufen des Publikums am Rand der Laufstrecke, zu ungeahnter Höchstform auf. Alle Athleten trafen freudig mit ihren Coaches im Ziel ein. Dort erwarteten sie die verdienten Medaillen und ein schönes Gruppenfoto zur Erinnerung.

Bei diesem Lauf gab es nur Gewinner, denn sich zu trauen und sich gleichzeitig auf etwas Neues und Unbekanntes (sogar mit Zuschauern) einzulassen, ist für viele Menschen mit Handicap eine große Hürde. Diese haben ausnahmslos alle Unified-Hyänen mit Bravour gemeistert. „Teilhabe für alle erlebbar zu machen, das ist mit dieser Veranstaltung gelungen und verdient eine Wiederholung beim nächsten Run“, darin waren sich die Trainer einig.

Alle Athleten und Athletinnen der Unified-Mannschaft sind immer wieder zu Special Events der HG eingeladen, so ist immer wieder für Abwechslung und neue Erfahrungen außerhalb der Trainingsbetriebes gesorgt. Wen das inklusive Sportangebot der HG anspricht, laden wir zu einem Schnuppertraining in der Kreissporthalle in Schwetzingen, Bruchhäuser Straße, ein. Die Trainingszeiten sind jeden zweiten Samstag im Monat von 10-12 Uhr: 24. Mai, 7. Juni, 21. Juni, 5. Juli, 19. Juli.

Mehr Infos unter: inklusion@hghandball.de

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21. Mai 2026

Heißes Pflaster Coburg?

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Heißes Pflaster Coburg?

JBLH-A: HG kämpft am Wochenende mit vier Gegnern um drei Plätze. Coach Justin Hahne im Interview.

Die wochen-, ja sogar monatelange Vorbereitungszeit auf das finale und für die A-Jugend der HG Oftersheim/Schwetzingen einzige Qualifikationsturnier zur 2. Bundesliga ihrer Altersklasse (JBLH) steht nun unmittelbar bevor. Am Wochenende geht es ins nördliche Frankenland. Dort richtet in Coburg der ansässige HSC den zweitägigen Wettkampf für den Südbereich aus.

Die Kurpfälzer treffen dabei auf die ebenfalls runderneuerten Mannschaften ihrer Staffel der letzten Saison, die hinter ihr lagen: die SG BBM Bietigheim, eben der HSC Coburg und die HSG Hanau. Alle waren für diese Ausscheidung gesetzt, mussten nicht an landesverbandsinternen Vorausscheidungen teilnehmen. Aus einem dieser Regionalbereiche hat sich der TV Großwallstadt noch durchgesetzt. Die Unterfranken werden am Samstag dann der Auftaktgegner von Oftersheim/Schwetzingen sein. Gespielt wird im Modus Jeder-gegen-Jeden über zweimal 20 Minuten bei je zwei Partien pro Tag.

Im Nordduell (in Minden) sind Düsseldorf/Ratingen, Ausrichter GW Dankersen und MTV Lübeck als letztjährige Zweitligisten am Start (während Hamburg-Nord verzichtet). Von der Landesebene haben JSG Köln, JSG LiT (Nettelstedt) und Owschlag/Kropp/Tetenhusen den Sprung ins Turnier geschafft. In der nördlichen Sechser-Gruppe werden vier Plätze ausgespielt, den fünf Mannschaften im Süden stehen indes drei zur Verfügung.

Durch die streng räumlich vorgenommene Zuordnung auf die beiden Austragungsorte – wobei die spielleitende Stelle von einer „Auslosung“ schrieb, die diese Gruppeneinteilung ergeben hätte – hat sich ein gewisses Ungleichgewicht eingestellt. Somit steht fest, dass es im Norden in jedem Fall mindestens einen neuen Zweitligisten geben wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch auch, dass im Süden ein vormaliger Bundesligist rausfliegen wird. Eine weitere Chance wird es dieses Jahr für keinen mehr geben.

Trainer Justin Hahne beantwortete vor der Abfahrt nach Coburg noch ein paar Fragen.

Lief die Vorbereitung zufriedenstellend ab?

Justin Hahne: Im Großteil bin ich zufrieden. Meiner Meinung nach fehlen uns die Spiele auf Wettbewerbsniveau, aber die Trainingseinheiten waren soweit gut, ich bin mit den Trainingsspielen zufrieden und wir freuen uns, dass es jetzt endlich los geht. Als Mannschaft haben wir uns sehr gut gefunden und die Chemie passt. Leider können wir die letzte Woche nicht richtig nutzen, da einige Spieler auf Klassenfahrt sind.

Ist die Kaderzusammenstellung optimal oder gibt es Lücken/Schwachstellen?

Hahne: Die Kaderzusammenstellung finde ich hervorragend. Seitdem ich als Cheftrainer in der A-Jugend bin, hatte ich keinen Kader, welcher diese Tiefe hatte. Optimal gibt es im Jugendbereich wahrscheinlich nie. Wir haben auf einigen Positionen viel Qualität und gleichzeitig Spieler, die Verantwortung übernehmen wollen. Klar gibt es Bereiche, in denen uns vielleicht noch Erfahrung fehlt. Aber die Mannschaft bringt Tempo, Einsatz und Charakter mit. Das kann auf so einem Turnier extrem wichtig werden.

Sind Ausfälle zu beklagen?

Hahne: Es gibt einige angeschlagene Spieler. Hier wird sich erst vor Abfahrt zeigen, ob sie rechtzeitig fit werden.

Habt ihr euch speziell auf die Gegner und deren Spielweise eingestellt? Oder soll der „eigene Stiefel“ abgespult werden?

Hahne: Ich habe mir natürlich einige Informationen zusammengesucht, aber diese nicht an die Mannschaft getragen. Die sind eher für mich in den Auszeiten wichtig oder wenn es Spitz auf Knopf geht. Wir sollten unsere Leistung auf den Platz bringen und die Gegner sollen sich auf uns einstellen.

Gibt es Kritik am Modus?

Hahne: Es gibt hier einige Kuriositäten. Eine Mannschaft (Anmerkung: Köln) spielte die Vorquali im Süden, ist jetzt aber dem Norden zugeordnet. Und die Vergabe der Wild-Cards finde ich sehr fragwürdig. Ich dachte immer, dass wir uns im Sport sportlich qualifizieren sollten und die Plätze nicht verschenkt werden. Der DHB versucht, die Hürde für die kleinen Vereine, die wirkliche Jugendarbeit betreiben, immer höher zu setzen. Umso stolzer bin ich aber, wenn wir es erneut schaffen sollten.

Ist abzuschätzen, welche Gruppe stärker besetzt zu sein scheint?

Hahne: Von außen wirkt der Süden schon sehr stark besetzt. Viele Mannschaften kennen sich, viele Spiele waren vergangene Saison eng. Aber am Ende musst du auf diesem Niveau sowieso jedes Spiel voll da sein. Geschenkt bekommst du nichts.

Was ist sonst noch zu beachten?

Hahne: Es gibt viele Leute in unserem Kreis, die uns Trainer wahnsinnig unterstützen. Ohne diese Menschen wäre der volle Fokus für uns nicht möglich. Die Jungs wissen das extrem zu schätzen und ich hoffe, dass wir sie mit einer erfolgreichen Qualifikation belohnen können.

Spielplan

Samstag: 12 Uhr. Coburg – Hanau; 13.20 Uhr: Großwallstadt – Oftersheim/Schwetzingen; 14.40 Uhr: Bietigheim – Coburg; 16 Uhr: Hanau – Großwallstadt; 17.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Bietigheim.

Sonntag: 10 Uhr: Großwallstadt – Coburg; 11.20 Uhr: Oftersheim/Schwetzingen – Hanau; 12.40 Uhr: Bietigheim – Großwallstadt; 14 Uhr: Coburg – Oftersheim/Schwetzingen; 15.20 Uhr: Hanau – Bietigheim.

Spielort: Arena Coburg

Livestream sollte es geben, müsste über handball.net auffindbar sein. Dort werden diese Spiele bislang aber nicht aufgeführt.

Bild oben: Mindestens so erfolgreich wie in Biberach wollen sie sein, die Jungs von der A1 der HG (von links): Björn Erny (CT), Tom Baldauf (RR), Gabriel Weidner (K), Malte Aeckerle (RL), Dante Wagner (R), Joshua Wolf (T), Jan-Mathis Derr (LA), Raphael Mehlis (LA), Jona Himmelmann (RA), Jakub Dudziak (RL), Finn Hoberg (K), Robin Wolf (K), Fabio Jäger (RA), Jasper Rohr (R), Lennart Auth (LA), Raphael Schmitt (R), Niklas Philipp (T), Justin Hahne (TR), Christian Wolf (TT). Es fehlt Valentin Kuhlee (R).

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