Gute Form konservieren

Regionalliga Herren: HG empfängt bereits am Freitag um 20 Uhr den TVS Baden-Baden in der Nordstadthalle.
Die HG Oftersheim/Schwetzingen hat sich bislang in der Handball-Regionalliga sehr wechselhaft gezeigt, was sich in der Tabelle aktuell mit 6:4 Punkten darstellt. Aber auch der kommende Gast, der TV Sandweier aus Baden-Baden, hat schon Federn gelassen (7:3). Einzig HG-Auftaktgastgeber TSV Heiningen steht noch mit unbefleckter Weste da. Der hatte HG-Mitabsteiger SG Köndringen/Teningen mit 35:22 weggefegt.
Bei diesem Ergebnis-Hin-und-Her war bislang auch kein Muster nach Auswärts- und Heimpartien zu erkennen. Zweimal gewann die HG auf fremden Geläuf, einmal im heimatlichen Handball-Tempel. Und die Gründe dafür mögen vielfältig sein, lassen sich aber nicht auf einen ersten Blick erschließen. HG-Trainer Christoph Lahme: “Das wird unsere Saisonaufgabe. Eins ist klar, wir kamen aus einem durchweg schweren Jahr und mussten vieles verändern. Die Jungs trainieren fleißig und werfen in den Spielen alles rein. Wir dürfen uns nicht an Punkten aufhängen, die wir im Moment nicht beeinflussen können. Wenn wir hierfür und für unser eigenes Spiel noch mehr die Sinne geschärft bekommen, sind wir davon überzeugt, noch mehr Konstanz in unserem Spiel zu entwickeln. Gerade in den Phasen, in denen es nicht läuft, muss unsere Devise sein, noch härter in der Abwehr zu arbeiten und die eigenen Fehler damit schnell abzuhaken.”
Auch der TVS Baden-Baden, der ebenfalls so seine Vergangenheit in der 3. Liga hat, hat zuhause schon zurückstecken müssen. Er unterlag am letzten Spieltag der HSG Willstätt/Hanauerland, die letzte Runde mit nach dem Aufstieg strebte, nun aber bereits drei Niederlagen in ihrem Portfolio ihr Eigen nennen muss. Kurzum, in dieser Liga geht es ganz schön rund.
Lob vom Gegner
Rund soll es nach dem Willen von HG-Spielern und Offiziellen indes auch am Freitag wieder gehen. Sie würden gerne an den Heimerfolg gegen den TV Neuhausen/Erms oder den gerade eingefahrenen Triumph bei der HSG Ostfildern anknüpfen, ohne dabei zu überpacen. Der HSG-Teammanager Matthias Dunz räumte im Nachgang gegenüber der lokalen Presse am Neckarknie ganz klar ein: „Wir waren in allen Belangen unterlegen, wirklich in allen Belangen. Was die HG gespielt hat, war erste Sahne, wir haben keine Antwort gehabt.“
Das Bestreben von HG-Trainer Christoph Lahme war klar, innerhalb der wenigen Übungseinheiten dieser Woche die Form zu konservieren, möglichst zu verbessern. Und dabei muss er immer sein Personalpuzzle über drei Mannschaften im Auge behalten, denn die Verletzungskrise bei der HG Oftersheim/Schwetzingen ist noch nicht merklich abgeklungen, nur eine erste Erkältungswelle abgeebbt.
HG Oftersheim/Schwetzingen – TV Sandweier (Freitag, 20 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)


