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Geisler: Unser Fokus liegt voll auf unserem Ziel

Handball-Oberliga: Scheidender Kreisläufer ordnet noch dem Erfolg alles unter

Wenn es heute Abend gegen den TV Sandweier aus Baden-Baden geht, ist es für einen Oberliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen schon ein ganz besonderes Match, das schwingen dann Erinnerungen und auch etwas Romantik mit. Denn Jannik Geisler, der nach wie vor den Rekord für die meisten absolvieren Bundesliga-Qualifikationen mit der A-Jugend hält und nach den aktuellen Modi auch noch eine Weile behalten wird, hat in seiner abwechslungsreichen Karriere auch beim TVS einen Zwischenstopp eingelegt. Nach der Runde wird der 26-jährige Kreisläufer Oftersheim/Schwetzingen verlassen. Heute ist er noch einmal mit vollem Engagement dabei.

Wie läuft für die Saison bislang?

Jannik Geisler: Ich bin komplett zufrieden, auch wenn ich in letzter Zeit etwas mit Rückenproblemen zu kämpfen habe. Jetzt liegt unser Fokus voll darauf, unser Ziel zu erreichen und dafür werde ich alles geben. 

Was blieb aus der Zeit bei Sandweier noch haften?

Geisler: Ich hatte dort eine super Zeit mit vielen tollen Momenten und Menschen und bin dankbar dafür. Jetzt lebt bei mir zuhause ein Teil Sandweier weiter, da meine Freundin aus Sandweier kommt. 

Gibt es sonst noch  Verbindungen dahin?

Geisler: Ja, ich habe noch mit einigen aus dem Team Kontakt. Ab und an schreibt man mal miteinander.

Werden die Spiele des TVS verfolgt?

Geisler: Ab und an bin ich mal dort in der Halle, wenn wir gerade nicht selber spielen.

Was ist beim TVS zu beachten?

Geisler: Ich denke, dass er eine harte und aggressive Abwehr stellen wird und das Tempospiel wird vom TVS auch beherrscht. 

Warum ist nach der Saison bei der HG Schluss?

Geisler: Da ich nächstes Jahr eine Weiterbildung mache, ist der Zeitaufwand zwischen Training, Arbeit und Schule für mich nicht mehr machbar.

Wie geht es dann weiter?

Geisler: Ich habe mir lange Gedanken über meine sportliche Zukunft gemacht, bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass ich erst einmal einen Gang zurückschalten will, um mich voll und ganz auf die Schule zu konzentrieren. Die HG Ib kam da eher nicht in Frage. Das Perspektiv-Team ist für mich ein Sprungbrett für einige junge Spieler Richtung erster Mannschaft. Und unter anderem ist unser Perspektiv-Team mit zwei jungen und engagierten Kreisläufern bereits bestens besetzt.

Was passiert stattdessen?

Geisler: Ich bin hier in Hockenheim mit meiner Freundin wohnhaft und auch dort aufgewachsen. Hier lässt sich beim HSV das Training und das Lernen für mich zeitlich besser vereinbaren, da ich auch schnell mit dem Fahrrad im Training bin. 

Und der Wunsch für das heutige Spiel?

Geisler: Ganz klar zwei Punkte für uns! Wir hoffen auf eine volle NSH, die uns nach vorne peitscht.

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13. Dezember 2025

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Torsten von Borstel und „Green Guides“ überzeugen die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises.

Es war beim 5. Kamingespräch der HG-Handballer im Jahre 2022, als Torsten von Borstel, damals Geschäftsführer des Vereins „United Against Waste“, seine Konzepte gegen Lebensmittelverschwendung und für mehr Klimaschutz vorstellte. Für seinen leidenschaftlichen und visionären Vortrag erhielt der HG-Partner, der in Plankstadt lebt, schon damals großen Applaus.

Jetzt wurde von Borstel (auf dem Bild oben gemeinsam mit seiner Frau Petra, die Teil des Teams ist) mit seinem Unternehmen „Green Guides“, das die Ideen von damals weiterentwickelt hat, mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 in der Unternehmenskategorie „Prüfung und Beratung“ ausgezeichnet. Von Borstel und sein Team haben Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement für ihre „Rolle als Impulsgeber einer datengetriebenen und ressourcenschonenden Ernährungswirtschaft“ erhalten, wie es in der Jury-Begründung heißt. Green Guides stehe für „die besondere Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Foodsektor“. Die Kombination aus Datenerhebung und Analyse ermögliche es, Prozesse in Großküchen und bei Caterern effizienter zu gestalten und Lebensmittelabfälle deutlich zu reduzieren.

Torsten von Borstel erläutert seine Vision einer klimagerechten Ernährungswirtschaft.

„Für uns bedeutet das nicht nur Anerkennung, sondern ein klares Signal: Nachhaltigkeit gehört ins Zentrum wirtschaftlichen Handelns“, sagt Torsten von Borstel. „Die Herausforderungen unserer Zeit – Klimawandel, Ressourcenknappheit, soziale Verantwortung – sind keine Nebenschauplätze. Sie sind die Grundlage für Zukunftsfähigkeit. Wer heute wirtschaftlich denkt, muss nachhaltig handeln. Denn echte Wirtschaftlichkeit entsteht dort, wo wir langfristig Werte sichern: für Unternehmen, für Menschen, für unseren Planeten.“

Von Borstel, der gemeinsam mit seiner Frau Petra häufig bei den Drittliga-Spielen der HG zu sehen ist, engagiert sich ehrenamtlich im „HG-Greenteam“. Diese kleine Gruppe von HGlern überdenkt regelmäßig, wie die HG nachhaltiger werden und handeln kann. So sind aus der Gruppe heraus zahlreiche Impulse für eine Verringerung der Abfallmengen an den Spieltagen, für weniger Papierverbrauch, für den Verzicht auf Einweggeschirr und Plastik gegeben worden. Auch soziale Initiativen, etwa ein Konzept zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in der HG vor Diskriminierung und Gewalt, sind hier entstanden. Letztlich basiert das Zukunftskonzept „HGenda 2030“ auf vielen Ideen dieser Gruppe von Gleichgesinnten.

Die HG gratuliert Torsten von Borstel und seinem gesamten Team deshalb herzlich zum verdienten Gewinn des „Oscars der Nachhaltigkeit“.

Weitere Infos über Green Guides: www.green-guides.de

Foto: Christian Köster

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