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Gegen vorgezogene Deckung gerüstet

Handball-Oberliga: Oftersheim/Schwetzingen peilt in Neuenbürg vierten Auswärtssieg in Serie an

Mit dem heutigen Spieltag wird die Hinrunde des Grunddurchgangs in der baden-württembergischen Handball-Oberliga, Staffel B, im Prinzip abgeschlossen. Im Prinzip deshalb, weil einige Teams „Überhangmandate“ haben, Partien der Rückrunde, die sie bereits vorgezogen austrugen. Dies gilt nicht für die HG Oftersheim/Schwetzingen, die um 20 Uhr beim HC Neuenbürg in dessen Stadthalle zum Verfolgerduell von Spitzenreiter TV Plochingen über dem Enztal vorstellig wird. Neuenbürgs Konto weist ebenso wie jenes der HG 12 Pluspunkte aus, ist aber durch Niederlagen in Plochingen und Blaustein zusätzlich belastet.

HG-Trainer Christoph Lahme ist sich der Bedeutung der Begegnung bewusst. “Um die nächsten Auswärtspunkte, den vierten Sieg auf fremdem Parkett in Serie einzufahren, ist es von Nöten, das Tempo hochzuhalten und uns auf die veränderten Situationen, die Neuenbürg uns in seiner Abwehr bieten wird, gut vorzubreiten.” Dabei erwartet er eine spezielle offensive Deckungsform. “Mit Tim Faeser auf der Eins hat der HCN mit Sicherheit einen der Spieler, der diese Position in dieser Liga mit am besten ausfüllen kann. Somit heißt es für uns, ihm keine leichten Steals zu ermöglichen, um ihn und seinen Nebenleuten das Leben möglichst schwer zu machen.” Unnötige Fehlpässe seiner Angreifer würde er also gerne nicht zu häufig sehen.

Dabei setzen Lahme und sein Team am Schwarzwaldrand auch auf einen gewissen Rückhaklt aus der Heimat. “Daneben hoffen wir möglichst viele Fans aus unserem Lager zum Spiel begrüßen zu dürfen, die uns wie gewohnt tatkräftig unterstützen werden.” Und bereits sieben Tage später steht das Rückspiel in Schwetzingen an. mj

Bild: Lutz Rüffer

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Steißlingen könnte in der aktuellen Verfassung beider Teams für die HG schwer zu schlucken sein. Drei Spiele hat das Team vom Hegau absolviert und liegt schon – natürlich verlustpunktfrei – 29 Tore im Plus.

Nur bei der TG Pforzheim war der Spielausgang mit 28:30 etwas knapper. Weniger komfortabel ist die Situation bei Oftersheim/Schwetzingen, wo Trainer Carsten Sender anfangs noch auf die Rückkehr zuvor ausgefallener Spielerinnen hoffte, ohne groß daran zu glauben. „Leider hat sich die Personalsituation eher noch verschlechtert, da die angeschlagenen eingesetzten Spielerinnen nun wahrscheinlich nicht mehr einsetzbar sind und der Krankheitszustand noch mehr Wirkung zeigt. Es gibt keine Genesung. Wir werden leidensfähig sein müssen Eine wirkliche Spielvorbereitung war daher nicht möglich“, wurde er bestätigt.

Dazu wurden bereits drei Spielerinnen aus dem Verbandsliga-Team eingesetzt, die jetzt jedoch der zweiten Mannschaft am Sonntag zur Verfügung stehen sollten. Für den HG-Coach ist klar: „Daher wird es gegen das Topteam der Liga um Jugendnationalspielerin Romy Reichle bestimmt kein vergnügungssteuerpflichtiges Ereignis. Kim Espinosa im Rückraum und Gina Wöhrl als Linkshänderin sind ebefalls Ausnahmeerscheinungen in der Liga.“ Trotzdem hofft er auf einen gewissen Zuspruch: „Dennoch lohnt sich der Besuch in der Halle, da einige der Talente aus dem Steisslinger Team bestimmt mal in den vermeintlichen Profiligen ankommen werden.“ mj

HG Oftersheim/Schwetzingen – TuS Steißlingen (Samstag, 19.30 Uhr, Nordstadthalle Schwetzingen)

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Handball-Regionalliga: HG bei aufstrebender HSG Ostfildern zu Gast

Bei der HSG Ostfildern (Sonntag, 17 Uhr, Körschtalhalle Scharnhausen), dem Shootingstar der letzten Jahre, der sich jetzt in der Handball-Regionalliga festgebissen hat, würde die HG Oftersheim/Schwetzingen ihr Punktekonto gerne wieder auf ein positives Saldo anheben. Dieses Bestreben dürfte aber auch bei den Schwaben vorherrschen, deren Bilanz ebenfalls 4:4 Zähler ausweist. Zwei Heimsiegen (gegen Weinstadt und Unterensingen) stehen ebenso zwei Auswärtsniederlagen (in Sandweier und in Willstätt) gegenüber. Auf der Filderebene wird von den Hausherren ein „schwerer Brocken“ erwartet.

Doch dieses Schwergewicht, der Drittliga-Absteiger, dürfte aktuell weiterhin für zu leicht befunden werden. Denn Rückkehrer von der Ausfallliste sind für HG-Trainer Christoph Lahme kaum in  Sicht: „Das wird wieder sehr schwierig für uns.“ Doch völlig entmutigt will er mit seinem Team nicht an den Stuttgarter Flughafen fahren. Schließlich hat er es jedes Mal geschafft, sein dezimiertes Kernteam zahlenmäßig gut zu ergänzen. In Waiblingen reichte es zum Turnaround und einem Sieg. Dieser blieb trotz guter Leistungen im Defensivbereich, aber nur phasenweise im Abschluss (Stichwort Wurfquote) zuhause gegen Neuenbürg dann im Endspurt verwehrt. Mit mehr Konzentration und Konsequenz soll jetzt wieder für strahlende Kurpfälzer Gesichter gesorgt werden. mj

Bild: Siegfried Brombach

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